In der Serrania de Ronda kann man in einer Wassermelone übernachten

Glamping in Andalusien: Jimera de Libar bietet kleine Hütten in Form von Melonen und Gurken an

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Glamping in Andalusien - Serrania de Ronda
Glamping ist die moderne Art des Campings. In Jimera de Libar ist dies möglich.

Ausflug in den andalusischen Herbst

Haben Sie schon einmal  in einer Wassermelone übernachtet? Nein, Sie müssen dafür kein Wurm sein. In dem kleinen Ort Jimera de Libar in der Serrania de Ronda ist dies möglich. Unter dem Begriff Glamping werden in der “Villa Sandia” kleine Hütten in Form von Wassermelonen oder Gurken angeboten. Glamping (von Glamourous Camping)  ist das neue Camping, etwas komfortabler als ein Zelt, jedem Benutzer steht ein eigenes Badezimmer zur Verfügung, hier in Form eines Pilzes. Vorbei die Zeiten der ungemütlichen Gemeinschaftsduschen und ausgebreiteten Schlafsäcken auf dem Boden.

Eigentlich ist die Saison bereits vorbei, es ist kalt geworden in Andalusien. Trotzdem bietet sich eine kurze Reise in die Serrania jetzt besonders an. Der “bosque de cobre” (Kupferwald) lockt mit leuchtenden Herbstfarben, es ist die Zeit des Kastaniensammelns, deftiger Eintöpfe und Wanderungen in den Bergen. Genau das alles bietet das Umland von Ronda jetzt. Schroffe kantige Felsen gehen über in bewaldete Berge, Kastanienbäume so weit das Auge reicht, in den flacheren Gegenden kann man Weinreben und Olivenbäume sehen.

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Weinroute in Ronda

Wie wäre es mit einer Besichtigung eines Weingutes? Kein Problem, Ronda bietet Besuchern eine Weinroute an, beinhaltet sind Winzereien, Restaurants mit besonderem Verkostungsmenü aber auch der Eintritt in Museen und Sehenswürdigkeiten.

Doch zurück in die Serrania de Ronda und das kleine Dorf Jimera de Libar. Für abenteuerlustige Reisende gibt es Höhlen zu erkunden, wie die Cueva de la Pileta. In den wärmeren Monaten bietet sich eine Flusswanderung an. Der Río Guadiaro fließt durch das Gelände des Campingplatzes, an manchen Stellen kann man auch baden. Angeln übrigens auch. Wer es hoch zu Roß mag, der kann die Gegend auf dem Rücken eines Pferdes erkunden. Zahlreiche Wanderwege gibt es zu entdecken, besonders für Familien ist dies ein Vergnügen da viele der Wege recht einfach zu gehen sind, trotzdem aber eine abwechslungsreiche Landschaft bieten.

Es muss übrigens nicht unbedingt Glamping sein. Zwei alte Mühlen wurden auf dem Campingplatz als Ferienhäuser eingerichtet, sodass auch große Gruppen hier unterkommen können. Gerade jetzt im Herbst ist das toll, wenn es draußen langsam dunkel wird, das Kaminfeuer prasselt, und man zusammen im urgemütlichen Haus sitzt und sich Geschichten erzählt.

Wer eine längere Reise plant, sollte nach der Serrania de Ronda unbedingt in der Sierra de Grazalema vorbeischauen, die liegt gleich nebenan und hält ebenfalls eine beeindruckende Natur bereit.

Autorin: Susanne Drews

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