Andalusien ordnet nächtliche Ausgangssperre für Granada an

Zwischen 23 Uhr und 6 Uhr - Verordnung tritt am Montag in Kraft

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Ausgangssperre in Granada beschlossen
Der andalusische Ministerpräsident Juan Manuel Moreno bei der Sitzung des Notfall-Komitees am Freitagnachmittag in Sevilla.

Mit der Veröffentlichung im Amtsblatt BOJA ist die Ausgangssperre in Granada rechtskräftig

Die andalusische Regierung hat im Amtsblatt BOJA die Anordnung der nächtlichen Ausgangssperre zwischen 23 Uhr und 6 Uhr für den Großraum Granada veröffentlicht. Außer Granada selbst gehören dazu die Gemeinden: Albolote, Alfacar, Alhendín, Armilla, Atarfe, Cájar, Cenes de la Vega, Cijuela, Cullar-Vega, Chauchina, Churriana de la Vega, Dílar, Fuente Vaqueros, Gójar, Guevejar, Huetor-Vega, Jun, Lachar, Maracena, Monachil, Ogíjares, Otura, Pinos-Genil, Pinos-Puente, Pulianas, Santa Fe, Viznar, La Zubia, Las Gabias, Valderrubio und Vegas del Genil. Die Maßnahmen treten ab Montag in Kraft. Ausgenommen von der Ausgangssperre sind unter anderen Personen die in diesem Zeitraum zur Arbeit müssen, ältere Menschen pflegen oder vom Flughafen oder einer Busstation kommen.

Die andalusische Regierung hatte am Freitagnachmittag in einer Dringlichkeitssitzung diese Entscheidung getroffen, nachdem die Zahl der Infizierten im Großraum Granada immer weiter angestiegen ist. (Mehr dazu in diesem Bericht)

Für den morgigen Sonntagnachmittag hat der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez eine Notfallsitzung der Regierung angekündigt. Nachdem immer mehr autonome Regionen für eine nächtliche Ausgangssperre plädieren, soll morgen darüber entschieden werden, ob man diese für ganz Spanien verhängt. Dazu muss allerdings erst der Alarmzustand ausgerufen werden.

Quellen: Junta de Andalucia. El País.es

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