Marbella und Estepona müssen ab Mittwoch alle nicht systemrelevanten Aktivitäten einstellen

Auch Alhaurin de la Torre und Manilva haben die 14-Tage-Inzidenz von 1.000 Positivgetesteten pro 100.000 Einwohner überschritten

Andalusien - Marbella
Marbellas Bürgermeisterin Angeles Muñoz hatte vor dem Wochenende noch zahlreiche neue Hygiene-Kontrollen angekündigt. Dennoch ist die Zahl der Covid-19-Infizierten in der Gemeinde stark gestiegen.

Restaurants und nicht systemrelevanter Handel müssen schließen

Nach der heutigen Aktualisierung der Corona-Inzidenzen in den einzelnen Gemeinden der Provinz Málaga steht fest: Marbella (1180), Estepona (1004), Alhaurín de la Torre (1093), Manilva (1307), Villanueva del Rosario (1222), Benarrabá (1758), Tolox (1139), Casabermeja (1107) und Mollina (1049) haben die von der andalusischen Regierung festgelegte Grenze von 1.000 Positivgetesteten je 100.000 Einwohner innerhalb von 14 Tagen überschritten. Auch die Provinzhauptstadt Málaga steht mit 946 Fällen auf der Kippe. All diese Gemeinden müssen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (0.00 Uhr) sämtliche nicht lebensnotwendigen Aktivitäten einstellen.

Die Regelung, die am morgigen Dienstag im andalusischen Amtsblatt BOJA veröffentlicht und damit gültig wird, wird mindestens 14 Tage in Kraft sein, unabhängig davon, ob die 14-Tage-Inzidenz in den betreffenden Gemeinden steigt oder fällt.

Die andalusische Regierung veröffentlicht jeden Montag und Donnerstag eine aktuelle Liste der Städte und Gemeinden, die eine 14-Tages-Infektionsrate von 500, beziehungsweise 1.000 Fällen pro 100.000 Einwohner überschreiten. Die Restriktionen, die damit verbunden sind, treten mit einer Gültigkeit von mindestens 14 Tagen jeweils am darauffolgenden Mittwoch beziehungsweise Samstag um 0.00 Uhr in Kraft. Gemäß der aktuell gültigen Verordnung der andalusischen Regierung werden in der Region alle Gemeinden abgeriegelt, die betreffend der 14-Tage-Inzidenz die Marke von 500 Positivgetesteten je 100.000 Einwohner überschreiten.

Ab einer Inzidenz von 1.000 müssen zudem alle nicht systemrelevanten Geschäfte, gastronomische Betriebe und Freizeiteinrichtungen rund um die Uhr schließen. Eine erweiterte Ausgangssperre oder häusliche Quarantäne ist damit aber nicht verbunden. Es gelten bei der Ein- und Ausreise der betroffenen Gemeinden die bisherigen Regeln.

Der andalusische Präsident Juan Manuel Moreno hatte bei der Zentralregierung beantragt, in den betroffenen Gemeinden (ab einer Inzidenz von1.000) eine komplette Ausgangssperre verhängen zu können, um die Pandemie besser in den Griff zu bekommen. Dies wurde aber nicht genehmigt. Gesundheitsminister Salvador Illa erklärte dass „Maßnahmen, die heute getroffen werden, nicht morgen, sondern in zwei Wochen ihre Wirkung zeigen.“ Nichtsdestotrotz hat die andalusische Regierung verkündet, „am Ball zu bleiben“ , um grünes Licht für eine Ausweitung der Maßnahmen zu bekommen.

Quellen: Diario SUR, Junta de Andalucia

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2 BEMERKUNGEN

    • Sofern Vereine oder private Sportler die Aktivitäten im Freien organisieren beziehungsweise abhalten, sind diese unseres Wissens auch ab einer Inzidenz von 1.000 erlaubt. Am besten, Sie fragen direkt in den betreffenden Golf-Clubs nach, wie das dort gehandhabt wird.

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