Málaga ist auf dem Weg zur nachhaltigen Stadt

Das Pionierprojekt #eCityMálaga soll bis 2027 im Technologiepark getestet werden und erneuerbare Energien und digitale Infrastruktur vorantreiben.

#eCityMálaga: Málaga will nachhaltige Stadt werden
Im Jahr 2027 soll das Projekt #eCityMálaga in der ganzen Stadt starten. Bis dahin wird es im Technologiepark getestet.

Versuchsmodell Málaga TechPark

Der Málaga TechPark, die Stadt Málaga und die Energiegesellschaft Endesa haben ein neues Pilotprojekt für Málaga in Angriff genommen. Bei #eCityMalaga handelt es sich um ein Smart-City-Modell, das Innovationen in den Bereichen erneuerbare Energien, nachhaltiger Verkehr, effizientes Bauen und digitale Infrastruktur vorantreiben soll. Das Pionierprojekt wird im TechPark Málaga (PTA) getestet und soll im Jahr 2027 auf den Rest der Stadt ausgeweitet werden.

Endesa wird mehr als 30 Millionen Euro in das Projekt investieren, um einen „starken Start“ zu gewährleisten, wie Rafael Sánchez, Generaldirektor von Endesa für Andalusien, erklärte. Er will in einer privat-öffentlichen Zusammenarbeit gemeinsam mit der Stadt Málaga und dem andalusischen Forschungsministerium das „Städtemodell neu definieren und die Art und Weise, wie wir Ressourcen und Energie nutzen, neu überdenken“.

#eCityMálaga: Málaga will nachhaltige Stadt werden
Verantwortliche aus dem Technologiepark und Endesa mit dem Bürgermeister von Málaga bei der Vorstellung des Projekts. Foto: Málaga TechPark.

Im Technologiepark sollen erneuerbare Energien durch solarbetriebene Parkplätze gefördert werden. Alle Gebäude im Park werden mit Photovoltaikanlagen ausgestattet, die mindestens 25 Prozent des Bedarfs des Parks decken sollen. Außerdem ist eine Verdreifachung der mit Bäumen bewachsenen Fläche vorgesehen.

Dazu kommen Lösungen für die Reduzierung, Wiederverwendung und das Recycling von Materialien sowie die Schaffung von Kooperationsplattformen für gemeinsame Nutzung statt Eigentum, wie etwa das Car Sharing. Eine digitale Plattform soll Betriebsabläufe, Logistik, Luftqualität und sogar die Verkehrskontrolle im Technologiepark umfassen.

Auf diese Weise wird das Projekt #eCityMalaga über einen Zeitraum von fünf Jahren auf die Herausforderungen reagieren, die sich aus den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten und dem Aktionsplan für Kreislaufwirtschaft der Europäischen Union ergeben. Ziel ist es, die von den Vereinten Nationen für 2050 gesetzten Klima- und Energieziele um mehr als zwei Jahrzehnte vorzuziehen, sagt Rafael Sánchez.

Das „eCity“-Modell wird bereits im Cartuja Science and Technology Park in Sevilla durchgeführt und soll auch dort später in der Stadt Sevilla umgesetzt werden, erinnerte Andalusiens Forschungsminister Rogelio Velasco bei der Präentation des Projekts. Andalusien soll zu einer „Smart Region“ werden, in der alle Gemeinden von denselben Innovationen und Vorteilen profitieren, die die großen Städte bereits genießen“, so Velasco. Er ermutigte alle öffentlichen und privaten Einrichtungen, die im Technologiepark tätig sind, sich an dem Projekt zu beteiligen.

Quellen: PTA, Vida Economica, Diario SUR, Junta de Andalucia.

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