Aktuell: Das sind ab Dienstag die neuen Einschränkungen in Andalusien

Bis zum 23. November: Ausgangssperre von 22 -7 Uhr, Gemeinden dürfen nur mit berechtigtem Grund betreten und verlassen werden

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Einschränkungen in Andalusien - Juan Manuel Moreno
Juan Manuel Moreno hat am Sonntagmittag mit dem Expertenkommitee in Andalusien die neuen Maßnahmen abgesprochen.

Neue Maßnahmen treten Montag um 24:00 Uhr in Kraft

Der andalusische Ministerpräsident Juan Manuel Moreno hat nach einer Krisensitzung mit seinem Expertenteam die neuen Einschränkungen in Andalusien vorgestellt. Moreno sagte, dass die bereits in Kraft getretenen Maßnahmen “anscheinend zu wirken beginnen”, warnte aber, dass diese nicht ausreichen, um die Pandemie nachhaltig in den Griff zu bekommen. Am heutigen Sonntag befanden sich in Andalusien 3.151 Menschen mit Covid-19 im Krankenhaus, 455 davon auf den Intensivstationen.

Ab Dienstag 0.00 Uhr und bis zum 23. November gelten folgende Regeln:

  • Die Grenzen von Andalusien zu anderen Regionen bleiben weiterhin geschlossen
  • Alle Gemeinden in Andalusien werden geschlossen. Eine  Ausreise aus dem eigenen Wohnort ist nur mit berechtigten belegbaren Gründen gestattet. Ausnahmen können sein: der Weg zur Arbeit, der Weg ins Krankenhaus oder Gesundheitszentrum sowie die Unterstützung älterer Menschen und Minderjähriger. Alle Ausnahmen sind unter diesem Link aufgeführt.
  • Ausgangssperre von 22 Uhr bis 7 Uhr (statt wie bisher 23 Uhr bis 6 Uhr).
  • Schließung aller nicht-essentiellen Aktivitäten und Geschäfte einschließlich der Gastronomie um 18 Uhr. Als essentiell gelten etwa Supermärkte, Gesundheitszentren, Ärzte, Tankstellen oder der spanische TÜV (ITV).
  • Schulen bleiben geöffnet, Universitäten haben Online-Unterricht (außer Praktika).
  • Weiterhin gelten die bisherigen Regeln des Zusammentreffens von nicht mehr als sechs Personen sowie die allgemeine Maskenpflicht.

Sonderregelung für Granada

Eine besondere Regelung gibt es für Granada: Wegen der hohen Corona-Infektionszahlen in der Region Granada werden hier bis zum 23. November alle nicht-essentiellen Geschäfte ganz geschlossen.  “Es ist eine harte und schwierige Entscheidung, aber sie muss umgesetzt werden, um den Zusammenbruch des Gesundheitswesens in Granada zu vermeiden“ sagte dazu Juan Manuel Moreno.

Der Ministerpräsident wies außerdem auf die interaktive Karte mapacovid.es (auf Spanisch) hin, mit deren Hilfe man feststellen kann, wie die Situation in der verschiedenen Gemeinden in ganz Andalusien ist.

Quelle: Junta de Andalucia

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