Andalusien stellt Plan vor: eine halbe Million Impfungen pro Woche

Bis Sommer sollen nach Wunsch der Regierung 70 Prozent der Bewohner mit beiden Dosen geimpft sein

Andalusien Impfungen
Andalusiens Gesundheitsminister Jesús Aguirre bei der Präsentation der Strategie.

Ehrgeiziger Plan

Der andalusische Gesundheitsminister Jesús Aguirre hat am gestrigen Dienstag über die Impfstrategie der Region informiert. Der sogenannte Plan 500.000 beinhaltet die Einrichtung von Massenimpfstellen, um eine halbe Million Dosen in Andalusien von Montag bis Sonntag 24 Stunden am Tag zu verabreichen. Ziel ist, im Sommer 70 Prozent der Bewohner geimpft zu haben.

Das Gesundheitsministerium geht von einem Start der massiven Impfungen Ende März aus, wenn eine beträchtliche Anzahl der Dosen von Covid-19-Impfstoffen, insbesondere von Pfizer/Biontech und AstraZeneca geliefert sind. Auch hofft man auf neue Impfstoffe wie die von Janssen (Johnson & Johnson). Innenminister Elias Bendodo sagte dazu: „Wir erwarten eine Zunahme der Ankunft von Dosen für März/April und wir werden bereit sein, den sechsten Gang einzulegen.“ Die Strategie soll regelmäßig angepasst werden, je nachdem welcher Impfstoff zur Verfügung steht – AstraZeneca ist beispielsweise nicht für über 55-Jährige zugelassen – und je nach Gruppe, die an der Reihe ist. Im Moment werden die über 80-Jährigen geimpft. Diese werden bereits seit mehreren Tagen zur Terminvereinbarung von ihrem jeweiligen Gesundheitszentrum angerufen. Ein detaillierter Plan hierzu soll kommende Woche vorgestellt werden.

Der Plan sieht die Einrichtung von Zentren vor, die größtenteils im Freien liegen, leicht mit dem Auto zu erreichen sind und in denen sich verschiedene Impfstellen mit einer Kapazität zur Verabreichung von bis zu 3.600 Dosen pro Tag befinden werden. Diese Zentren befinden sich in großen Städten und sind in der Regel Messegelände, Stadien oder Konferenzzentren. In Málaga ist dies der Kongresspalast Palacio de Ferias y Congresos. Auch Marbellas Bürgermeisterin Angeles Muñoz hat angekündigt, den Kongresspalast der Gemeinde für die Imfungen zu nutzen. In kleineren Gemeinden werden Sportzentren oder großflächige Parkanlagen genutzt, in ländlichen Gebieten werden mobile Einheiten eingesetzt.

Für die Verabreichung der Impfdosen steht laut Gesundheitsminister Aguirre ein Netzwerk von mehr als 14.000 speziell geschulten Fachkräften zur Verfügung.

Quellen: Junta de Andalucía, Diario SUR.

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2 BEMERKUNGEN

    • Unseres Wissens müssten Sie mindestens im Melderegister (padrón) angemeldet sein und auch bei der hiesigen Sozialversicherung (Seguridad Social). Wir würden Sie aber dennoch bitten, noch mal beim Konsulat in Málaga nachzufragen. Es kann sein, dass sich da jederzeit etwas ändert.

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