Covid-Aktuell Provinz Málaga: Corona-Inzidenz zieht an, alle Zahlen im Überblick

Guardia Civil kontrolliert wegen möglicher unerlaubter Grenzübertritte an Bahnhöfen, Häfen und Flughäfen in ganz Andalusien.

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Covid-Aktuell Provinz Málaga
Die Provinz Málaga steht bei der 14-Tage-Inzidenz im Vergleich zu allen anderen andalusischen Provinzen am besten da.

Fast 500 Positivgetestete binnen Tagesfrist am Freitag

Die Zahl der Positivgetesteten ist in der Provinz Málaga am Freitag stark gestiegen. Binnen 24 Stunden wurden 497 Neuinfektionen gezählt. Am Donnerstag lag diese Zahl bei 339 und am Mittwoch bei 316. Die Werte basieren auf den Ergebnissen durch PCR-Tests oder Antigen-Schnelltests.

Gestiegen ist folgerichtig auch die Anzahl der an Covid-19 erkrankten Personen, die stationär in den Krankenhäusern behandelt werden. Am Freitag waren das in der Provinz Málaga 239 Personen. Davon werden 37 intensivmedizinisch behandelt. Vor sieben Tagen lagen diese Zahlen noch bei 218 beziehungsweise 29.

Ebenfalls angezogen hat die 14-Tage-Inzidenz, die in der Provinz Málaga jetzt bei 221 liegt. Vor einer Woche lag dieser Wert bei 176. Allerdings steht Málaga im Vergleich zu allen anderen andalusischen Provinzen derzeit am besten da. Im schlimmsten sieht es nach wie vor in Granada aus. Dort liegt die 14-Tage Inzidenz nun schon bei 993. Mit anderen Worten: In Granada lag das Niveau der Positivgetesteten in den vergangenen zwei Wochen im Schnitt bei einem Prozent der Bevölkerung. Auch der Durchschnittswert für ganz Andalusien ist mit 451 mehr als doppelt so hoch wie in Málaga.

In den Gemeinden der Provinz Málaga sind die Werte für die 14-Tage-Inzidenz (Stand 30.10.) fast überall weiter gestiegen: Marbella (252), Alhaurin El Grande (113), Coín (199), Vélez Málaga mit Torre del Mar (369), Fuengirola (238), Ronda (434), Estepona (142), Mijas (176), Torrox (128), Torremolinos (166) und Nerja (114). In der Provinzhauptstadt Málaga beträgt die 14-Tage-Inzidenz 203 je 100.000 Einwohner; an der Costa del Sol sind es deren 196.

Rekordwerte in Andalusien

In der Region Andalusien wurden am Freitag 5.104 Positivgetestete gemeldet. Am Donnerstag waren es 5.202, was gleichsam einen neuen Rekord an Neuinfektionen seit Beginn der Pandemie bedeutete. Am Freitag der Vorwoche lag die Zahl der Positivgetestete noch bei 3.503. In den Krankenhäusern werden in Andalusien jetzt 2471 Covid-Patienten stationär behandelt. Auf den Intensivstationen liegen 325 Patienten. Am Freitag der Vorwoche lagen diese Zahlen bei 1.719 beziehungsweise 219. Der bisherige Höchststand am 30. März mit 2.709 stationär behandelten Patienten, davon 438 auf der Intensivstation, ist jetzt wieder in Reichweite.

Guardia Civil im Einsatz

Unterdessen begannen nun auch die Kontrollen im Zusammenhang mit der Grenzschließung, die die Guardia Civil an Bahnhöfen, Häfen und Flughäfen in ganz Andalusien durchführt. Zur Erinnerung: Die Grenzen bleiben in Andalusien bis zum 9. November geschlossen, um massive Anreisen, zum Beispiel aus Madrid, über das kommenden Brückenwochenende zu verhindern. Die Aus- beziehungsweise Rückreise nach Deutschland ist für deutsche Staatsangehörige und Personen mit gewöhnlichem Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland nach wie vor erlaubt. Die Einreise von Ausländern ist indes nur unter Ausnahmebedingungen und nachweisbaren Gründen möglich. Ausländer, die in Andalusien als Resident gemeldet sind, oder dort ihren gewöhnlichem Aufenthalt haben, dürfen nach wie vor einreisen. Weitere Informationen zu den Bestimmungen rund um die vorrübergehende Grenzschließung Andalusiens finden Sie in diesem Bericht.

Schließlich wurden heute in Spanien zum ersten Mal seit Beginn der Covid-19-Pandemie mehr als 25.000 Positivgetestete binnen Tagesfrist gezählt.

Quellen: diariosur.es und malagahoy.es

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