Malagueño Davidovich scheitert im Viertelfinale an Alexander Zverev

Am Ende verliert das Tennistalent aus Fuengirola deutlich mit 4:6, 1:6 und 1:6 bei den French Open in Paris gegen den starken Deutschen

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Es war der bisher größte Erfolg für den jungen Alejandro Davidovich Fokina. Zum ersten Mal kämpfte sich der 22-jährige Malagueño in ein Viertelfinale eines ATP Masters. Und dann auch noch bei den legendären French Open. In der Runde der letzten 16 war Davidovich dann aber chancenlos. Ihm gegenüber stand allerdings auch kein geringerer als der deutsche Tennisstar Alexander Zverev, aktuell die Nummer 6 der Weltrangliste.

Dabei hatte Davidovich richtig stark gegen Zverev begonnen. Gleich im ersten Spiel nahm er dem Deutschen den Aufschlag ab. Es folgte ein offener Schlagabtausch im ersten Satz, in dem der Malagueño immer wieder starke Punkte machte. Am Ende verlor er den Satz mit 4:6, was allerdings weniger an Zverev als mit seinen eigenen Nerven zu tun hatte.

Der Verlust dieses umkämpften ersten Satzes tat Davidovich gar nicht gut. Er fing an zu resignieren und sich über sein Spiel zu ärgern. Aus diesem Loch kam er im zweiten Satz nicht mehr heraus. Besonders zum Ende hin schenkte das in Fuengirola lebende Tennistalent aus Spanien die Punkte und verlor in nur 26 Minuten mit 1:6.

Im dritten Satz fletschte Davidovich nach schwachem Auftakt noch einmal die Zähne. Allerdings strotzte Zverev inzwischen vor Selbstvertrauen. Der Aufschlag des deutschen und seine starken Vorhandschläge brachten den jungen Malagueño zum Verzweifeln. Zu oft versuchte sich der Spanier jetzt an risikoreichen Schlägen und leistete sich letztlich auch zu viele Unkonzentriertheiten. Zverev spielte all seine Erfahrung nun geschickt aus.

Am Ende stand es 4:6, 1:6 und 1:6 aus der Sicht von Alejandro Davidovich Fokina. Leider konnte der Malagueño nicht an die Leistung des ersten Satzes anknüpfen. Das war mit Sicherheit auch der Nervosität geschuldet. Trotzdem wurde bei den diesjährigen French Open deutlich, dass mit Davidovich in den kommenden Jahren zu rechnen sein wird.

Über den Shootingstar aus Málaga Alejandro Davidovich Fokina

Aber wer ist eigentlich dieser Alejandro Davidovich Fokina? Die aktuelle 22-jährige Tennishoffnung aus Spanien ist am 5. Juni 1999 in Málaga geboren. Seine Eltern Edvard Davidovich und Tatiana Fokina sind russischer Abstammung. Aufgewachsen ist Davidovich in La Cala del Moral (Rincón de la Victoria). Mit drei Jahren begann er mit seinem Vater Edvard, der früher Boxer war, Tennis zu spielen. Im Alter von fünf Jahren trat er dem Club Miraflores bei. Später trainierte er im an der Costa del Sol bekannten Club Serramar mit Coach Manolo Rubiales. Heute lebt die aktuelle Nummer 46 der Weltrangliste in Fuengirola.

Seinen größten Erfolg als Jugendspieler feierte Alejandro Davidovich 2017 mit dem Sieg des Junioren Grand Slams von Wimbledon. Seit 2018 ist der junge Malagueño als Profispieler auf der ATP-Tour unterwegs. Im Jahr 2019 gewann er seinen ersten beiden Titel beim ATP Challenger von Sevilla sowie beim ATP Challenger von Liuzhou. Ein Jahr später kam Davidovich bei den US Open bis in die vierte Runde. Das Erreichen des Viertelfinales bei den aktuellen French Open 2021 in Paris ist sein bisher größter Erfolg als Profi. Und mit erst 22 Jahren hat der Malagueño noch eine vielversprechende Zukunft vor sich.

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