Hotels in Andalusien erhalten Direkthilfe von 200 Euro pro Bett

Andalusische Regierung hat gestern neue Maßnahmen zur Unterstützung des Hoteliersektors bekannt gegeben

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Hotels in Andalusien
Eine neue Regelung sieht vor, dass andalusische Hotels so schnell wie möglich 200 Euro pro Bett erhalten.

Lang erwartete Direkthilfen

Der Hotelsektor in Andalusien erhält eine lang erwartete finanzielle Direkthilfe. Das hat Tourismusminister Juan Marin gestern bekannt gegeben. So soll jedes Hotel 200 Euro pro Hotelbett erhalten. Ein Betrieb mit Tausend Betten wird so 200.000 Euro Unterstützung bekommen, was allerdings auch das das Limit ist. Diese Maßnahme wurde seit langem von den Unternehmern des Sektors gefordert, die bisher keine direkte Unterstützung in der Coronakrise erhalten haben.

Ein Gesamtbudget von 60 Millionen Euro soll für die Direkthilfen von Hotels zur Verfügung gestellt werden. 9 Millionen Euro sind insgesamt für die Unterstützung von touristischen Apartments gedacht (80 Euro pro Bett) 3,8 Millionen Euro für Campingplätze.

Die Maßnahme wurde von Hoteliers der Branche zwar begrüßt, dennoch war die einheitliche Meinung, dass die Zahlen weit von den Verlusten entfernt sind, die sich nach einem Jahr ohne Aktivität und angesichts der durchschnittlichen Kosten von 50.000 Euro pro Monat in einem Vier-Sterne-Hotel mit hundert Zimmern angehäuft haben.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der andalusische Hotelverband der Regierung einen Rettungsplan vorgelegt, der den Bedarf des Sektors in der schlimmsten Krise seiner Geschichte auf 250 Millionen Euro schätze. Der Bericht hatte darauf hingewiesen, dass es dringend notwendig sei, “eine nicht rückzahlbare Überlebenshilfe in Höhe von 2.400 Euro pro Zimmer für Fünf-Sterne-Hotels, 1.800 Euro für Vier-Sterne-Hotels und 1.200 Euro für Drei-Sterne-Hotels zu gestatten”.

Der Präsident der Vereinigung der Hoteliers der Costa del Sol (Aehcos), José Luque, sagte, man freue sich über die Hilfe, forderte aber, dass die Hilfe auch so schnell wie möglich bei den Unternehmen ankomme.

Quellen: Junta de Andalucia, Diario SUR.

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