Hygienemasken Made in Málaga

Ein Unternehmen aus Pizzara stellt täglich 600.000 Gesichtsmasken für ganz Spanien her

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Hygienemasken Made in Málaga

Starke Nachfrage in ganz Europa

Hygienemasken made in der Provinz Málaga: Das Unternehmen MasFabEs mit Sitz in Pizarra im Guadalhorcetal begann im April mit der Herstellung von hygienischen und chirurgischen Masken, um ein Produkt zur Verfügung zu stellen, welches zu einem Grundbedürfnis geworden ist. „Wir wollen mit unserem Unternehmen die Abhängigkeit von internationalen Herstellern verringern und die notwendige Produktion in Spanien sicherstellen”, erklärt Pedro Herranz, einer der drei andalusischen Gründer des Unternehmens.

Heute hat MasFabEs (Mascarillas de Fabricación Española) eine Produktionskapazität von über 600.000 Masken pro Tag, etwa 15 Millionen pro Monat, die mit einem Preis von 11 Cent pro Maske für Großhändler bestimmt sind. Mit derzeit dreißig Mitarbeitern plant die Firma die Einstellung von acht weiteren Mitarbeitern, um der starken Nachfrage aus Ländern in ganz Europa gerecht zu werden.

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MasFabEs produziert die Masken in einem so genannten “Reinraum”, einem Raum, der “die Einhaltung höchster Sicherheits- und Hygienestandards während des Herstellungsprozesses ermöglicht”, wie es auf der Homepage des Unternehmens heißt. Der Reinraum verfügt über eine Luftdusche, eine Zwischenkabine und eine Box mit UVA-Strahlen, die die Sterilisation der Endprodukte garantieren. Die hergestellten Hygiene- und Operationsmasken haben bis zu vier Filterschichten und entsprechen europäischen Normen. Sie verfügen über die von der Schweizer Firma HeiQ entwickelte und patentierte Viroblock-Technologie, die den Masken antibakterielle und antimikrobielle Eigenschaften verleiht, so die Unternehmensinformation.

Obwohl die aktuelle starke Nachfrage durch die Corona-Pandemie bedingt sehr hoch ist, will sich MasFabEs langfristig als Hersteller von Masken für den Gesundheitssektor konsolidieren. “Chirurgische Masken werden in vielen Bereichen immer noch sehr dringend benötigt”, sagt Gründer Herranz.

Quellen: Cadena SER, ABC de Sevilla, Canal SUR.

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