Verlängerung der Einschränkungen in Andalusien nicht ausgeschlossen

Am Sonntag trifft der Expertenausschuss erneut in Sevilla zusammen. Restriktionen gelten bisher bis zum 23. November

Einschränkungen in Andalusien
Der andalusische Vizepräsident und Minister für Tourismus, Juan Marín, hält eine Verlängerung der Restriktionen für sehr wahrscheinlich.

“Wir kommen voran, aber die Zahlen sind noch zu hoch“

Die Einschränkungen in Andalusien zur Eindämmung der Coronavirus-Infektionen werden ab dem 24. November möglichweise um zwei Wochen verlängert. Dies geht aus den Erklärungen hervor, die in den letzten beiden Tagen von Regierungsmitgliedern, darunter Ministerpräsident Juan Manuel Moreno und Vizepräsident Juan Marín, abgegeben wurden. Der Regierungschef schrieb am Dienstag auf dem sozialen Netzwerk Twitter, dass die Inzidenz in Andalusien in einer Woche um 20 Punkte gesunken sei, die Zahlen aber „nach wie vor zu hoch“ seien.

Am Sonntag soll der Expertenausschuss zusammentreffen, um den Verlauf dieser Woche zu beurteilen und zu entscheiden, ob die Restriktionen in Andalusien um weitere zwei Wochen verlängert, gelockert oder verschärft werden sollen. „Wir werden mit Unterstützung der Experten die notwendigen Entscheidungen treffen“, so Moreno auf dem sozialen Netzwerk.

Deutlicher als Juan Manuel Moreno war Andalusiens Vizepräsident Juan Marín. Er bestätigte gestern bei einer Pressekonferenz in Sevilla, dass es „sehr wahrscheinlich ist, dass die aktuellen Einschränkungen verlängert werden. Es sei gewagt, jetzt schon die nächtliche Ausgangssperre und die Mobiliätseinschränkungen aufzuheben.

Eine Rolle bei den Überlegungen spielt sicherlich auch die „Puente de Diciembre“ mit zwei Feiertagen. In diesem Jahr fällt der 6. Dezember, der spanische Verfassungstag, auf einen Sonntag und wird auf den Montag verlegt. Zusammen mit dem 8. Dezember, dem „Día de la Inmaculada Concepción“, gibt es dann ein Brückenwochenende, in dem traditionell viele Spanier verreisen. Mit einer Verlängerung der Einschränkungen um weitere zwei Wochen wäre dies nicht möglich.

Quellen: Opinion de Málaga, Diario SUR, Junta de Andalucía

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