Das erste Lions-Sommerfest nach der Pandemie übertraf alle Erwartungen

Der deutschsprachige Lions Club Marbella feierte erstmals nach zwei Jahren Pause am 18. Juni seine große Sommerparty.

Lions Sommerfest in Marbella
Das Motto des Sommerfestes waren die "Seventies".
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Lions Sommerfest in Marbella

„So ein tolles Fest“, war allenthalben zu hören, als der Deutschsprachige Lions Club Marbella am 18. Juni seine große Sommerparty feierte. Allen 75 Teilnehmern war die Freude und Begeisterung darüber anzumerken, dass sie sich nach zweijähriger Zwangspause endlich wieder in größerem Rahmen mit Freunden und Gleichgesinnten treffen und Spaß haben konnten.

Dem von den Gastgebern vorgegebenen Motto „Seventies“ entsprechend hatten sich fast alle Anwesenden mit blumigen Kleidern und Hemden, Schlaghosen, Stirnbändern, Fransen und Rüschen, schrägen Brillen, knalligem Modeschmuck, Peace-Zeichen und ähnlichem mehr ausstaffiert.

Ein unvergleichliches Ambiente

Es passte einfach alles an diesem denkwürdigen Abend. Gefeiert wurde praktisch mitten in Marbella unweit des Kupferturms auf der Terrasse einer zum Restaurant umgebauten, wunderschönen andalusischen Villa mit traumhaftem Garten. Das Drei-Gänge-Menü von La Tirana hielt, was der Begrüßungscocktail im Garten versprochen hatte. An den geschmackvoll dekorierten Tischen saß man bequem und mit ausreichend Platz, und die Stimmung stieg von Minute zu Minute.

Spätestens beim Dessert drehten Pilar und Carlos, eines der bekanntesten Musiker-Duos in Marbella, die Lautstärke hoch und animierten mit einem perfekten Mix aus unvergesslichen Songs der 70er und Latino-Rhythmen zum Tanz. Bis kurz vor 1 Uhr begeisterten sie ihr Publikum, das danach langsam aufbrach.

Sehr wohl gefühlt beim Lions Sommerfest in Marbella haben sich auch Belinda Fernández und Angie García, die als Vertreterinnen der für Kinder mit diversen Entwicklungsstörungen gegründeten lokalen Organisation CADI eingeladen waren.

Dem von betroffenen Eltern gegründeten Verband soll der Erlös des diesjährigen Sommerfests gespendet werden. Belinda und Angie haben bei diesem Event gelernt, dass die Deutschsprachigen Lions Marbella nicht nur dienen, wie die weltgrößte Hilfsorganisation mit ihrem Leitsatz We Serve verspricht, sondern auch Werte wie Freundschaft und Völkerverständigung intensiv pflegt.

Auf die Motive der Lions-Bewegung wies auch der erst vor Kurzem wiedergewählte Clubpräsident in seiner launigen Rede mit Nachdruck hin. Er habe in seiner von der Pandemie überschatteten ersten Amtszeit nicht wirklich viel tun können, erklärte Helmut Pötz weiter, und wolle es deshalb ein weiteres Jahr lang versuchen.

Die Messlatte liegt also hoch, denn die deutschsprachigen Lions Marbella haben während Corona 21.500 Euro für Familien in Marbella gespendet, denen die Pandemie alles genommen hatte, und in diesem Jahr mit weiteren 4.000 Euro einen Transport mit Hilfsgütern für die Ukraine finanziert.

Mehr Information: www.lionsclubmarbella.com

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