Corona-Inzidenzen in Málaga, Andalusien und ganz Spanien auf niedrigem Niveau

Inzidenzen sind im Vergleich zur Vorwoche wieder gefallen. Lage in den Krankenhäusern unverändert stabil.

Corona in Andalusien
Ob die allgemeine Maskenpflicht noch vor Ostern fällt, ist noch nicht entschieden
- Werbung -

7-Tage-Inzidenz in Málaga nur noch bei 99

Für die Provinz Málaga wurden danach am heutigen Dienstag 1.203 Positivgetestete gemeldet. Am Dienstag der Vorwoche lag die Zahl der Neuinfizierten bei 1.732. Die 14-Tage-Inzidenz, die die Anzahl der Neuinfektionen an Covid-19 in den letzten 14 Tagen je 100.000 Einwohner abbildet, ist im Vergleich zum 29. März von 442 auf 320 gefallen. Im gleichen Zeitraum hat auch die 7-Tage-Inzidenz von 191 auf 99 Positivgetestete je 100.000 Einwohner nachgegeben.

In den Krankenhäusern der Provinz Málaga wurden gestern 144 Corona-Patienten gemeldet. Das ist ein leichter Anstieg gegenüber der Vorwoche (135). Auf den Intensivstationen liegen, Stand heute, 12 Patienten (Vorwoche: 11). Der Anteil der Corona-Patienten im Verhältnis zur Gesamtzahl der zur Verfügung stehenden Betten auf den Intensivstationen in Málaga beträgt aktuell 3,8 Prozent.

Corona in Andalusien

Für Andalusien wurden am Dienstag 4.419 Positivgetestete gemeldet (Dienstag der Vorwoche: 6.568). Die 14-Tage-Inzidenz ist seit dem 29. März somit von 320 auf jetzt 251 Positivgetestete je 100.000 Einwohner gefallen. Ebenso hat auch die 7-Tage-Inzidenz im gleichen Zeitraum von 146 auf 78 Infizierte je 100.000 Einwohner zugenommen.

Bezüglich der Krankenhausbelegung durch an Covid-19 erkrankte Patienten in Andalusien ist diese im Wochenvergleich von 551 auf 526 Patienten leicht gefallen. Im gleichen Zeitraum hat die Zahl der intensivmedizinisch betreuten Corona-Patienten ebenso weiter abgenommen, von 57 auf 52.

Wann kommt das Ende der Maskenpflicht in Spanien?

Vor dem Hintergrund der sehr stabilen Lage in Spanien, sowohl was die Inzidenzen betrifft, als auch die sehr geringe Belastung in den Krankenhäusern wird nun verstärkt über die Aufhebung der Maskenpflicht in Innenbereichen diskutiert. Bereits vor Wochen hatte Spaniens Ministerpräsident Sánchez angekündigt, dass die generelle Maskenpflicht noch vor Ostern fallen solle.

Da Ostern nun vor der Tür steht, darf man gespannt sein ob Sánchez seine Ankündigung wahr macht, zumal auch in anderen Ländern wie der Schweiz und Deutschland die Maskenpflicht in vielen Innenbereichen bereits abgeschafft wurde.

Zahlreiche Ärzte und Gesundheitsexperten würden das Ende der Maskenpflicht gerne mindestens bis über die Osterwoche hinauszögern. Sie befürchten, dass es bei den Menschenansammlungen während der Umzüge zu verstärkten Ansteckungen mit Covid-19 kommen könnte. Diese würden dann auch wieder zu höheren Belastungen für die Krankenhäuser führen, die gerade dabei sind, die langen Wartelisten für geplante Operationen in den Griff zu bekommen.

„Einen neuer Schub von Corona-Patienten würde unsere „normale“ Arbeit wieder enorm behindern und andere Patienten müssten dann noch länger auf ihre Eingriffe warten. Deshalb ist eine Maskenpflicht in Innenbereichen und bei Menschenansammlungen, bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, weiterhin angezeigt“ begründet ein Mediziner.

7-Tage-Inzidenz in Spanien fällt auf 179

Ähnlich wie in der Provinz Málaga und in Andalusien haben die Corona-Inzidenzen auch im landesdurchschnitt im Wochenvergleich wieder abgenommen. In Spanien notierte die 14-Tage-Inzidenz heutebei 426 Positivgetesteten je 100.000 Einwohner (29. März: 466). Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 119 (Vorwoche: 226). Auf den Intensivstationen des Landes sind aktuell nur noch 4,4 Prozent der zur Verfügung stehenden Betten mit an Covid-19 erkrankten Patienten belegt.

In der Bundesrepublik Deutschland ist die 7-Tage-Inzidenz laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) im Wochenvergleich recht deutlich gefallen, von 1.663 auf 1.394 Infizierte je 100.000 Einwohner.

Noch deutlicher ist die 7-Tage-Inzidenz in Österreich gefallen. Innerhalb von nur 7 Tagen ist diese in der Alpenrepublik von 2.632 auf 1.882 zurückgegangen. In der Schweiz hat die 7-Tage-Inzidenz Wochenvergleich von 1.314 auf 1.007 abgenommen.

Trotz sinkender Inzidenzen gelten Deutschland, Österreich und die Schweiz aus spanischer Sicht nach wie vor und ohne Ausnahmen aktuell und bis einschließlich 6. April 2022 als Risikogebiete. Aus deutscher Sicht gilt Spanien seit dem 20. Februar nicht mehr als Hochrisikogebiet.

Quellen: Junta de Andalucía, Gobierno de España – Ministerio de Sanidad, Diario SUR, Europa Press, RKI, AGES, BAG

- Werbung -

HINTERLASSE EINE ANTWORT

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein