Corona Aktuell: Nur noch 5 Prozent der Intensivbetten durch Corona-Patienten belegt

Trotz leicht steigender Inzidenzen bleibt die Lage in den Krankenhäusern entspannt

Fallzahlen Spanien
Isolationspflicht für Corona-Infizierte ohne oder mit nur leichten Krankheitssymptomen wurde in Spanien am Montag aufgehoben
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Fallzahlen Spanien: Inzidenzen legen wieder zu

Ab sofort werden die Corona-Fallzahlen in Spanien nicht mehr täglich, sondern nur noch dienstags und freitags aktualisiert. Für die Provinz Málaga wurden demnach am gestrigen Dienstag 1.732 Positivgetestete gemeldet. Am Mittwoch der Vorwoche lag die Zahl der Neuinfizierten bei 352. Die 14-Tage-Inzidenz, die die Anzahl der Neuinfektionen an Covid-19 in den letzten 14 Tagen je 100.000 Einwohner abbildet, ist im Vergleich zum 23. März von 336 auf 422 gestiegen. Im gleichen Zeitraum hat auch die 7-Tage-Inzidenz von 129 auf 191 Positivgetestete je 100.000 Einwohner zugelegt.

In den Krankenhäusern der Provinz Málaga wurden gestern 135 Corona-Patienten gemeldet (Vorwoche: 139). Auf den Intensivstationen liegen jetzt nur noch 11 Patienten (Vorwoche: 15). Der Anteil der Corona-Patienten im Verhältnis zur Gesamtzahl der zur Verfügung stehenden Betten auf den Intensivstationen in Málaga liegt somit unter vier Prozent.

Blick nach Andalusien

Für Andalusien wurden am Dienstag 6.568 Positivgetestete gemeldet (Mittwoch der Vorwoche: 1.350). Die 14-Tage-Inzidenz ist seit dem 23. März somit von 241 auf jetzt 320 Positivgetestete je 100.000 Einwohner gestiegen. Ebenso hat auch die 7-Tage-Inzidenz im gleichen Zeitraum von 91 auf 146 Infizierte je 100.000 Einwohner zugenommen.

Bezüglich der Krankenhausbelegung durch an Covid-19 erkrankte Patienten in Andalusien ist diese im Wochenvergleich von 548 auf 551 Patienten leicht gestiegen. Im gleichen Zeitraum hat die Zahl der intensivmedizinisch betreuten Corona-Patienten indes weiter abgenommen, von 60 auf 57.

Leichter Anstieg der Inzidenzen in Spanien

Ebenso wie in Málaga und Andalusien haben die Corona-Inzidenzen auch im Landesdurchschnitt zugelegt. In Spanien notierte die 14-Tage-Inzidenz am gestrigen Dienstag bei 466 Positivgetesteten je 100.000 Einwohner (23. März: 437). Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 226 (Vorwoche: 210). Auf den Intensivstationen des Landes sind aktuell nur noch gut fünf Prozent der zur Verfügung stehenden Betten mit an Covid-19 erkrankten Patienten belegt.

Unterdessen müssen Corona-Infizierte in Spanien seit vergangenem Montag nicht mehr in die Isolation, wenn diese keine oder nur leichten Krankheitssymptome aufweisen. Ausgenommen vom Wegfall der Quarantäne sind besonders gefährdete Personen, Bewohner von Seniorenresidenzen, Patienten in den Krankenhäusern und das Gesundheitspersonal. Einen ausführlichen Bericht zum Wegfall der Isolationspflicht in Spanien lesen Sie hier.

Rückgang der Inzidenzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

In der Bundesrepublik Deutschland ist die 7-Tage-Inzidenz laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) im Wochenvergleich nach Wochen steigender Fallzahlen nun wieder etwas gefallen von 1.734 auf aktuell 1.663 Infizierte je 100.000 Einwohner.

In Österreich notiert die 7-Tage-Inzidenz nach wie vor auf hohem Niveau. Innerhalb der vergangenen Woche ist dieser Wert nun allerdings recht stark von 3.396 auf aktuell 2.632 zurückgegangen. Damit bestätigt sich die Trendwende in der Alpenrepublik.

In der Schweiz ist die 7-Tage-Inzidenz Wochenvergleich indes erheblich von 2.098 auf heute 1.314 gefallen. Die Eidgenossen sehen die Corona-Lage im Land inzwischen unter Kontrolle, weshalb in der Schweiz ab Freitag sämtliche noch geltende Maßnahmen wie die Maskenpflicht im öffentlichen Personenverkehr und in Gesundheitseinrichtungen, sowie die Isolationspflicht für Infizierte aufgehoben wird.

Trotz sinkender Inzidenzen gelten Deutschland, Österreich und die Schweiz aus spanischer Sicht nach wie vor und ohne Ausnahmen aktuell und bis einschließlich 3. April 2022 als Risikogebiete. Aus deutscher Sicht gilt Spanien seit dem 20. Februar nicht mehr als Hochrisikogebiet.

Quellen: Junta de Andalucía, Gobierno de España – Ministerio de Sanidad, Diario SUR, Europa Press, RKI, AGES, BAG

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