Einreise nach Spanien: Ab Montag, 7.Juni reicht ein negativer Antigentest

Ab dem 7.Juni genügt der Nachweis einer vollständigen Impfung, einer überstandenen Infektion oder ein aktueller negativer Antigentest.

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Einreise Spanien aus Deutschland
Flughafen Málaga. Die Einreise nach Spanien wird ab dem 7. Juni wieder etwas einfacher.

Ab Montag genügt ein Antigentest für Spanien

Wer von Deutschland aus nach Spanien, also auch nach Andalusien reist und noch nicht genesen oder geimpft ist, kann ab dem 7. Juni auch ohne den bisher obligatorischen PCR-Test einreisen. Ein Antigentest werde ab dann ebenfalls anerkannt, teilte das spanische Gesundheitsministerium am heutigen Samstag auf seinem Twitter-Account mit. PCR-Tests sind aber weiterhin gültig. Die Entscheidung beruht auf einer Resolution, die das Ministerium am Freitag verabschiedet hat und die heute im spanischen Amtsblatt BOE veröffentlicht wurde.

Wie schon bisher muss vor der Reise eine Online-Registrierung beim Spain Travel Health-Portal (SpTH) vorgenommen werden. Der dort generierte QR-Code wird bei der Ankunft kontrolliert. Reisende, die aus Regionen kommen, die als Risikogebiet eingestuft sind, also im Moment auch Deutschland, müssen einen der folgenden Nachweise erbringen. Hier im Überblick:

Anerkannte Nachweise für die Einreise nach Spanien aus Deutschland

  • Komplette Impfung zum Schutz vor Covid-19. Nach der zweiten Impfung müssen 14 Tage vergangen sein. Die Impfstoffe müssen von der europäischen Arzneimittelagentur zugelassen sein. Im Moment sind dies: Pfizer, Moderna, AstraZeneca, Janssen, Sinopharm und Sinovac-Coronavac.
  • Durchführung eines PCR-Tests mit negativem Resultat.
  • Durchführung eines Antigen-Schnelltest mit negativem Resultat. 48 Stunden vor der Einreise nach Spanien gemacht.
  • Genesung nach COVID-19-Krankheit.

Die Verpflichtung gilt auch für Einreisende aus Frankreich, die auf dem Landweg nach Spanien einreisen, schreibt das Auswärtige Amt auf seiner Webseite. Die Testung darf höchstens 48 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein. Das Ergebnis muss elektronisch oder in Papierform auf Spanisch, Englisch, Französisch oder Deutsch vorliegen.

Das spanische Gesundheitsministerium hat außerdem die Liste mit den Risikogebieten aktualisiert, die bis zum 20. Juni gültig ist. Demnach zählt Deutschland noch als Risikogebiet. Die Risikozonen, die auf der Spain Travel Health-Website verfügbar sind, werden wöchentlich aktualisiert.

An Häfen und Flughäfen soll es ab dem 7. Juni zwei Kontrollpunkte geben. Diejenigen, die aus Ländern oder Gebieten kommen, die nicht in der Liste der Risikogebiete aufgeführt sind, haben Zugang zu einer Schnellprüfung mit dem QR-Code von Spain Travel Health. Sobald das digitale EU-Zertifikat in Kraft tritt, haben auch die Inhaber dieses Dokuments Zugang zu dieser Schnellprüfung.

Diejenigen, die aus Gebieten kommen, die in der Liste der Risikoländer aufgeführt sind, müssen sich einer stichprobenartigen Dokumentenprüfung unterziehen, bei der der Herkunftsort und das Ausmaß der Inzidenz berücksichtigt werden.

„Spanien ist ein sicheres Reiseziel und wir haben alle Voraussetzungen, um unsere führende Stellung im internationalen Tourismus bald wiederzuerlangen“, sagte Gesundheitsministerin Darias. Die Ministerin begründete die Lockerung mit der „erfolgreichen Impfkampagne“ im Land. Von den 47 Millionen Spaniern sind bisher 10 Millionen vollständig geimpft, 19 Millionen Menschen haben mindestens eine Corona-Impfung erhalten, so die Gesundheitsministerin.

Quellen: Spanisches Gesundheitsministerium, El País.

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