Maskenpflicht im Freien bleibt in Spanien vorerst bestehen

Gesundheitsministerin Darias verteidigt die Maßnahme als "Schutz und Barriere vor dem Coronavirus“. Mehrere autonome Regionen hatten eine Abschaffung der Maßnahme gefordert

Maskenpflicht in Spanien aktuell
Gesundheitsministerin Carolina Darías (l.) leitete das Treffen des länderübergreifenden Rates. Foto: La Moncloa.
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Maskenpflicht in Spanien bleibt

Obwohl mehrere autonome Regionen im länderübergreifenden Rat die Abschaffung der Maskenpflicht gefordert hatten, bleibt diese zunächst bestehen. Das haben die Abgeordneten des spanischen Kongresses am Mittwoch, den 2. Februar entschieden.

162 Parlamentarier stimmten für die Beibehaltung des entsprechenden Dekrets, 153 votierten dagegen, es gab 28 Enthaltungen. Die Regierung hatte die Abstimmung über dieses Thema in ein Paket von Abstimmungen über verschiedene Themen, darunter die Neubewertung der Renten, verpackt.

Bis zum 23. Dezember 2021 war es erlaubt gewesen, die Maske in Außenbereichen abzunehmen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern sichergestellt werden konnte. Momentan muss die Maske in Außenbereichen verpflichtend aufgesetzt werden.

Das gilt beispielsweise auch für den Aufenthalt auf Bahnsteigen oder an Busstationen. Lediglich bei Aufenthalten in der freien Natur und am Strand darf auf eine Maske verzichtet werden.

Die Maskenpflicht werde „so lange wie nötig“ beibehalten und sei eine „vorübergehende Maßnahme“, auch wenn das Ende dieser Einschränkung näher rücke, sagte Gesundheitsministerin Carolina Darias. Damit positioniert sich Spanien gegen den europäischen Trend, Corona-Restriktionen zu lockern. So haben Dänemark und Frankreich die Aufhebung der Maskenpflicht im Freien bereits angekündigt.

In Spanien liegt die 7-Tage-Inzidenz jetzt wieder unter den Werten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Am gestrigen Mittwoch lag der Wert für die 7-Tage-Inzidenz in Spanien bei 956 (Vorwoche: 1.360).

Einen Überblick über die aktuellen Regeln in Spanien und Andalusien gibt es unter diesem Link.

Quellen: Ministerio de Salud, Diarío SUR, El economista.es

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