Die Corona-Lage entspannt sich deutlich – der Frühling kann kommen

Die 7-Tage-Inzidenz in Spanien liegt jetzt wieder unter den Werten in Deutschland, Österreich und der Schweiz

7 Tage Inzidenz in Spanien
Experten fordern Ende der Maskenpflicht im Freien
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Corona-Inzidenzen in Málaga im freien Fall

Für die Provinz Málaga wurden heute 646 Positivgetestete gemeldet. Am Mittwoch der Vorwoche lag die Zahl der Neuinfizierten bei 1.137. Die 14-Tage-Inzidenz, die die Anzahl der Neuinfektionen an Covid-19 in den letzten 14 Tagen je 100.000 Einwohner abbildet, ist im Vergleich zur Vorwoche von 1.059 auf 746 gefallen. Im gleichen Zeitraum hat auch die 7-Tage-Inzidenz, wiederum deutlich, von 382 auf 265 Positivgetestete je 100.000 Einwohner nachgegeben

In den Krankenhäusern der Provinz Málaga wurden heute 453 Patienten gemeldet (Vorwoche: 492). Auf den Intensivstationen liegen derzeit nur 40 Patienten (Vorwoche: 37). Der Anteil der Corona-Patienten im Verhältnis zur Gesamtzahl der zur Verfügung stehenden Betten auf den Intensivstationen ist daher leicht auf 12,7 Prozent gestiegen (Vorwoche: 11,8 Prozent). Gestorben sind in der Provinz Málaga seit Pandemiebeginn in Verbindung mit dem Corona-Virus 2.178 Personen (Vorwoche 2.143).

14-Tage-Inzidenzen in den Gemeinden der Provinz Málaga

Für die nachstehend aufgeführten Gemeinden der Provinz Málaga wurden am heutigen Mittwoch folgende Werte für die 14-Tage-Inzidenz ermittelt: Antequera (735), Alhaurín de la Torre (736), Alhaurín El Grande (552), Coín (616), Casares (558), Manilva (416), Estepona (498), Fuengirola (465), Mijas (483), Marbella (433), Benahavís (307), Istán (263), Ojén (273), Monda (290), Torremolinos (528), Benalmádena (689), Ronda (1.136), Rincón del la Victoria (687), Algarrobo (1.740), Nerja (1.708), Torrox (1.236) und Vélez Málaga mit Torre del Mar (1.671). In der Provinzhauptstadt Málaga liegt die 14-Tage-Inzidenz jetzt bei 799Positivgetesteten je 100.000 Einwohner.

Fallzahlen für Andalusien

Für Andalusien wurden heute 5.831 Positivgetestete gemeldet (Mittwoch der Vorwoche: 8.444). Die 14-Tage-Inzidenz ist seit dem 19. Januar von 1.245 auf heute 911 Positivgetestete je 100.000 Einwohner gefallen. Die 7-Tage-Inzidenz ist im gleichen Zeitraum von 486 auf 323 je 100.000 Einwohner zurückgegangen.

Bezüglich der Krankenhausbelegung durch an Covid-19 erkrankte Patienten in Andalusien ist diese im Wochenvergleich von 2.321 auf 2.173 Patienten gefallen. Im gleichen Zeitraum hat indes die Zahl der intensivmedizinisch betreuten Corona-Patienten etwas zugelegt, von 241 auf 248.

Gestorben sind in der Region seit Beginn der Pandemie an oder mit dem Corona-Virus 12.206 Menschen (Vorwoche: 12.036).

Experten fordern Lockerungen

Viele Gesundheitsexperten und Mediziner fordern unterdessen deutliche Lockerungen der aktuell geltenden Corona-Maßnahmen in Spanien. Debattiert werden die Aufhebung der Quarantäne und der Wegfall der Maskenpflicht im Freien, die Ministerpräsident Pedro Sánchez an Heiligabend wieder eingeführt hatte. „Es erscheint völlig absurd, dass man im Freien eine Maske tragen muss, in vollbesetzen Diskotheken hingegen nicht. Zudem kann das dauerhafte Tragen eines medizinischen Mund-Nasenschutzes, insbesondere für ältere Menschen, mitunter gesundheitsschädlich sein, da dadurch die Sauerstoffversorgung eingeschränkt wird“ argumentieren die Experten.

Während Spanien, Deutschland und viele andere europäische Länder sich noch nicht trauen, die Quarantänepflicht aufzuheben, hat die Schweiz heute einen Schritt in diese Richtung gemacht. Erstmals seit Beginn der Pandemie gilt ab dem morgigen Donnerstag bei den Eidgenossen, trotz einer 7-Tage-Inzidenz auf Rekordniveau, keine Quarantänepflicht mehr für Menschen, die mit Infizierten in Kontakt waren. Wer selbst infiziert ist, muss sich aber weiterhin in Isolation begeben.

7 Tage Inzidenz in Spanien rutscht unter 1.000

In Spanien notiert die 14-Tage-Inzidenz heute bei 2.562 Positivgetesteten je 100.000 Einwohner (26. Januar: 3.195). Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 956 (Vorwoche: 1.360).

In der Bundesrepublik Deutschland steigen die Inzidenzen unterdessen weiter an: im Wochenvergleich hat die 7-Tage-Inzidenz laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) von 941 auf 1.228 Infizierte je 100.000 Einwohner zugelegt.

In Österreich ist die 7-Tage-Inzidenz innerhalb einer Woche ebenfalls weiter gestiegen, von 1.931 auf 2.553. Am höchsten ist die 7-Tage-Inzidenz weiterhin in der Schweiz. Allerdings hat sich dort die Steigerung signifikant verlangsamt von 2.751 auf jetzt 2.869.

Deutschland, Österreich und die Schweiz gelten ohne Ausnahmen aus spanischer Sicht aktuell und bis einschließlich 6. Februar 2022 als Risikogebiete. Aus deutscher Sicht gilt Spanien weiterhin als Hochrisikogebiet.

Quellen: Junta de Andalucía, Gobierno de España – Ministerio de Sanidad, Diario SUR, Europa Press, RKI, AGES, BAG

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