Die Provinz Málaga verzeichnet eine Reihe von Bränden in der Axarquía und Ojén

Die Feuerwehr musste innerhalb von 48 Stunden in Alcaucín, Vélez-Málaga, Torrox, Frigiliana und in Ojén ausrücken.

Brände in der Provinz Málaga
Am Dienstag brannte es in der Gemeinde Ojén. Das Feuer konnte nach 24 Stunden gelöscht werden. Foto: Infoca
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Brände in der Provinz Málaga

Die extreme Trockenheit in der Provinz Málaga hat in den letzten Tagen zu mehreren Landwirtschafts- und Waldbränden an der östlichen und der westlichen Costa del Sol geführt. Am 30. Januar brannte es in Alcaucín, Vélez-Málaga (Almayate), Torrox und Frigiliana, am 1. Februar wurde in den Bergen von Ojén ein Feuer gemeldet.

In Alcaucín brannte es zu Wochenbeginn in einem Olivenhain in der Gegend von El Toril. 20 Feuerwehrleute der andalusischen Brandbekämpfung Infoca sowie ein Hubschrauber und ein Löschfahrzeug waren im Einsatz, um ein Übergreifen des Feuers auf das anliegende Waldgebiet zu verhindern. Nach wenigen Stunden war der Brand unter Kontrolle.

Kurz darauf wurde in drei anderen Gemeinden der Axarquia fast gleichzeitig erneut Alarm ausgelöst. In Frigiliana wurde das Feuer vermutlich durch ein unkontrolliertes Abbrennen von landwirtschaftlichen Abfällen und Gestrüpp in der Gegend von Loma de la Cruz, gegenüber dem Stadtzentrum, ausgelöst.

Die Feuerwehrleute meldeten den Brand am frühen Montagmorgen als gelöscht, nachdem etwa zwei Hektar Ackerland, Olivenhaine und Buschland verbrannt waren. Es mussten  keine Wohnhäuser evakuiert werden.

In Vélez-Málaga schließlich kam es gegen 22 Uhr am Sonntagabend (31.Januar) zum nächsten Brand, nachdem ein Palmengebiet in Almayate Bajo, etwa 500 Meter vom Campingplatz Almanat entfernt, lichterloh brannte. Die Feuersäule war hier so groß, dass sie von Lagos und El Morche an der Küste, aber auch vom Landesinneren aus von Cómpeta gesehen wurde.

Wegen des Ostwindes griff das Feuer nicht auf den Campingplatz über. „Bei Westwind hätte es allein durch Funkenflug ziemlich sicher zu einer Katastrophe kommen können“, sagen deutsche Langzeiturlauber, die das Feuer auch filmten. (siehe Video unten)

Die Feuerwehren aus Vélez Málaga, Rincón de la Victoria und Nerja konnten den Brand in ALmayate gegen 1.30 Uhr in der Nacht zum Montag löschen. Noch am heutigen Donnerstag war ein Polizeihuberschrauber unterwegs, um das Brandgebiet mit den trockenen Palmen zu kontrollieren.

Auch in Torrox verbrannten bei einem Siedlungsgebiet zwischen El Peñoncillo und Calaceite etwa 1,5 Hektar Land, wie die örtliche Polizei mitteilte. Hier war die Feuerwehr von Nerja vor Ort und konnte den Brand innerhalb kurzer Zeit löschen.

Am Dienstag, den 1. Februar, brannte es dann am Nachmittag an der westlichen Costa del Sol in dem als ‚Cordobachina‘ bekannten Gebiet bei Ojén. Die Löscharbeiten wurden durch den Einfluss des Windes in dem Gebiet erschwert, mit Nordwestwinden von zehn bis fünfzehn Kilometern pro Stunde und mit Böen von bis zu 30 Kilometern pro Stunde. Zweiundvierzig Waldbrandbekämpfer, zwei Einsatztechniker, ein Umweltbeauftragter, zwei Löschfahrzeuge und zwei Löschhubschrauber waren am Einsatzort.

24 Stunden später meldete die Infoca den Waldbrand als kontrolliert. Bis Mittwochabend verblieben noch Feuerwehrleute zur weiteren Kontrolle am Brandort.

Quellen: Infoca, Diarío SUR, Axarquiá Plus

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