Stauseen von Málaga verfügen zusammen über Reserven für acht Monate

Nach den starken Niederschlägen der vergangenen Wochen sind die Wasserstände in den Reservoirs spürbar angestiegen. Am Montag könnte es erneut zu Regenfällen kommen

Wasserstand der Stauseen in Málaga
Der Stausee La Concepción, der die wesrliche Costa del Sol versorgt, ist wieder zu 70 Prozent gefüllt.
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Aktueller Wasserstand der Stauseen in Málaga

Die Niederschläge, die in den vergangenen Wochen in der Provinz Málaga gefallen sind, haben die komplizierte Situation der Stauseen entschärft und eine drohende Dürre erst einmal abgewendet.

Insgesamt reichen die 90 Kubikhektometer Wasser, die die sieben Stauseen der Provinz seit dem 14. März erhalten haben, aus, um die Bevölkerung und die Landwirtschaft durchschnittlich acht Monate lang zu versorgen (bei einem Verbrauch in der Provinz von acht Kubikhektometern pro Monat). Die Gesamtmenge des in den Stauseen der Provinz gespeicherten Wassers beläuft sich nach Angaben des Wassernetzes Hidrosur derzeit auf knapp über 290 Kubikhektometer.

La Concepción bei Istán, der die westliche Costa del Sol versorgt, ist bereits zu über 80 Prozent seiner Kapazität gefüllt.

Auch die Stauseen rund um die Provinzhauptstadt haben dank der Regenfälle fast 70 Kubikhektometer zugenommen und sind zu über 50 Prozent gefüllt. Gemeinsam verfügen sie über Wasserreserven für den Verbrauch von mehr als einem Jahr für Málaga-Stadt.

Während die westliche Costa del Sol, Málaga-Stadt und das Guadalhorce-Tal dem Sommer gelassen entgegensehen können, ist die Axarquia weiterhin die Region mit den größten Versorgungsproblemen. La Viñuela, der Stausee mit dem größten Fassungsvermögen in der Provinz Málaga bleibt mit knapp 17 Prozent auf einem sehr niedrigen Wasserstand.

Das könnte sich in der kommenden Woche ändern: Die Sturmböe „Ciril“ bringt eine für diese Jahreszeit ungewöhnliche Kälte und Schneefall in niedrigen Höhenlagen nach Spanien. Ab dann besteht laut der Wetteragentur Aemet in der Provinz Málaga eine 90-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass es wieder regnet – ohne Calima.

Quellen: Opinion de Málaga, Diario SUR, Hidrosur.

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