Über 700.000 Schüler sind heute in Andalusien in die Schule zurückgekehrt

Neue Regeln nach den Weihnachtsferien: Bei Coviderkrankungen muss nicht mehr die ganze Klasse in Quarantäne.

Qurantäneregeln Schüler Andalusien - Costa del Sol ONline
Am 10. Januar hat der Präsenzunterricht in Andalusien wieder begonnen.
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Neue Quarantäneregeln bei Rückkehr in die Schule

Über 700.000 Schüler sind in Andalusien am heutigen Montag, den 10. Januar, in die Schule zurückgekehrt. Trotz der hohen Coronavirus-Inzidenzen ist die Rückkehr zum Präsenzunterricht weiterhin obligatorisch. Das hatte das spanische Gesundheitsministerium gemeinsam mit den autonomen Regionen am vergangenen Freitag entschieden. Die Wiederaufnahme des Schulbetriebs geht mit neuen Quarantäneregeln für Schüler in Andalusien einher.

So sollen nun bei bis zu vier infizierten Kindern oder weniger als 20 Prozent der Schüler nicht die gesamte Klasse, sondern nur die Betroffenen unter Quarantäne gestellt werden, um den Fortlauf des Schulbetriebes zu gewährleisten. Eine Quarantäne für die gesamte Klasse wird bei den unter 12-Jährigen nur dann empfohlen, wenn fünf oder mehr Fälle von aktiver Infektion auftreten oder 20 Prozent oder mehr der Schüler der Klasse betroffen sind. Bisher wurde in Grundschulen bei einem positiven Ergebnis die gesamte Klasse isoliert. Die älteren Schüler müssen nur dann in Quarantäne, wenn sie zum einen infiziert oder direkter Kontakt sind und zum anderen nicht vollständig geimpft sind.

Dazu sagte der andalusische Minister für Bildung und Sport, Javier Imbroda: „Wir werden den Unterricht mit absoluter Normalität aufnehmen. In den letzten Monaten hat sich gezeigt, dass unsere Schulen sicher sind“. Er betonte auch die Fortschritte, die bei der Impfung von Kindern unter 12 Jahren erzielt wurden. In Spanien hat eines von drei Kindern unter 12 Jahren (32,1 Prozent) die erste Dosis des Impfstoffs erhalten.

Außerdem werden in den Schulen Maßnahmen wie gestaffelte Ein- und Ausgänge beibehalten, die ein Gedränge an den Schultoren vermeiden. Andere Maßnahmen wie das Verbot der gemeinsamen Nutzung von Gegenständen oder Schulmaterial, regelmäßiges Lüften der Klassenräume und die Maskenpflicht sind bereits seit Beginn der Pandemie in Kraft.

In Andalusien sollen zudem mehr als 6.400 Aushilfslehrer zu Verstärkung zur Verfügung stehen, falls feste Lehrkräfte coronabedingt ausfallen.

Quellen: Diario de Sevilla, Opinion de Málaga, Junta de Andalucía

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