Krankenhäuser an der Costa del Sol
Ob Urlaub oder Langzeitaufenthalt: Wer sich an Spaniens beliebter Sonnenküste aufhält, sollte für den Ernstfall wissen, wo medizinische Versorgung möglich ist.
Wir haben eine Übersicht über die wichtigsten Krankenhäuser zusammengestellt.
Öffentliche Krankenhäuser an der Costa del Sol
Hospital Costa del Sol Marbella
Adresse: A-7, Km 187, 29603 Marbella
Website: www.hcs.es
Das Hospital Costa del Sol in Marbella ist eines der bekanntesten Krankenhäuser für Einwohner und Urlauber in der Region. Es verfügt über eine große Notaufnahme und bietet viele Fachabteilungen wie Chirurgie, Innere Medizin und Gynäkologie.
Hospital Regional Universitario de Málaga
Adresse: Av. de Carlos Haya, s/n, 29010 Málaga
Website: www.hospitalregionaldemalaga.es
Das größte öffentliche Krankenhaus in der Provinz Málaga umfasst mehrere Krankenhäuser (Hospital General, Hospital Civil, Hospital Materno-Infantil) und deckt nahezu alle medizinischen Disziplinen ab – von Allgemein- bis Spezialmedizin.
Hospital Civil
Adresse: Calle Dr. Gálvez Ginachero, 29009 Málaga
Website: www.hospitalregionaldemalaga.es
Das Hospital Civil ist Teil der Regionalstruktur in Málaga und vor allem für Innere Medizin, Geriatrie sowie weitere Fachbereiche wie Rheumatologie zuständig. Seine Lage in der Stadtmitte macht es leicht erreichbar.

Hospital Virgen de la Victoria (Universitätsklinikum)
Adresse: Campus de Teatinos, s/n, 29010 Málaga
Website: www.huvv.es
Oft “Clínico” genannt, ist dieses Universitätskrankenhaus nahe des Campus im Stadtteil Teatinos an die medizinische Forschung angeschlossen. Es beherbergt zahlreiche Fachabteilungen, wie zum Beispiel die Kardiologie, sowie eine große Notaufnahme.
Hospital Comarcal de la Axarquía
Adresse: Carretera de Vélez a Torre del Mar, s/n, 29700 Vélez-Málaga
Website: www.hospitalaxarquia.es
Für den östlichen Teil der Costa del Sol (Axarquía) ist dieses Krankenhaus eine zentrale Anlaufstelle. Neben der Notaufnahme verfügt es über Abteilungen wie Orthopädie, Gynäkologie und Pädiatrie.
Private Krankenhäuser – eine stetig wachsende Alternative
Abseits der öffentlichen Einrichtungen gibt es an der Costa del Sol zahlreiche private Krankenhäuser. Zu den bekanntesten zählen etwa die Clínica Santa Elena in Torremolinos oder das HC Marbella International Hospital in Marbella.
Zudem haben große nationale Gruppen an der gesamten Costa del Sol Fuß gefasst. Dazu gehört zum Beispiel die Häuser Quirón Salud, HM Hospitales oder das Vithas Xanit.
Private Kliniken punkten häufig mit kürzeren Wartezeiten und mehrsprachigem Personal. Allerdings fallen hier mitunter höhere Kosten an, die nicht von jeder Versicherung übernommen werden.
Deutschsprachige private Kliniken
Aufgrund der großen Anzahl deutschsprachiger Residenten und Touristen gibt es auch ein gutes Netzwerk an deutschen beziehungsweise deutschsprachigen Praxen und Kliniken, die fast alle medizinischen Fachbereiche abdecken.
Einen Überblick über deutsche Ärzte und Praxen findet man im Unternehmensverzeichnis von Costa del Sol ONline unter diesem Link.
Dort gibt es auch eine Übersicht über deutschsprachige Zahnärzte und Kieferorthopäden an der Costa del Sol oder direkt unter diesem Link.
Wie funktioniert das spanische Gesundheitssystem für Ausländer?
Das spanische Gesundheitssystem wird überwiegend steuerfinanziert und ist in der Regel für Beitragszahler kostenlos.
- EU-Bürger sollten die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) dabei haben, um in öffentlichen Krankenhäusern kostenlose oder vergünstigte Notfallbehandlungen zu erhalten.
- Nicht-EU-Bürger müssen sich in der Regel privat versichern oder auf bilaterale Abkommen zwischen ihrem Herkunftsland und Spanien setzen.
- Residenten in Spanien, die in die Sozialversicherung einzahlen (z. B. Angestellte), haben Zugang zum öffentlichen Gesundheitssystem.
Ganz allgemein genießen die öffentlichen Krankenhäuser an der Costa del Sol und in ganz Spanien international einen guten Ruf, was die medizinische Versorgung und den Forschungsstand angeht – auch wenn die Einrichtungen teilweise in die Jahre gekommen sind. Kritisiert werden die oft sehr langen Wartezeiten für Termine bei Fachärzten und operative Eingriffe.