Im Sommer überwachen Drohnen den Verkehr in der Provinz Málaga

Mit den Fluggeräten sollen Verkehrswidrigkeiten rechtzeitig erkannt und geahndet werden. Insgesamt werden in Spanien 39 Drohnen im Straßenverkehr eingesetzt.

Verkehrsüberwachung Spanien

Kontrolle aus der Luft

Die spanische Straßenverkehrsbehörde DGT erwartet in diesem Sommer über  91 Millionen Fahrten auf ihren Straßen und hat nun Einzelheiten zu den Kontrollen bekannt gegeben, die zur Überwachung des Verkehrs und der Autofahrer durchgeführt werden.

Es werden insgesamt 780 Geschwindigkeitsradargeräte (16 mehr als im letzten Jahr), 39 Verkehrs-Drohnen (28 mehr als 2020), 12 Hubschrauber und 216 Kameras im Einsatz sein.

Die in ganz Spanien eingesetzen 39  Drohnen sollen die Straßen überwachen und gegebenenfalls Staus und Gefahrenzonen frühzeitig erkennen. Nach Angaben der DGT haben die Drohnen eine Flugzeit von etwa 40 Minuten, verfügen über hochauflösende Kameras und werden über das ganze Land verteilt sein. Sie fliegen in einer Höhe von 120 Metern und haben einen Aktionsradius von zwischen einem und zwei Kilometern.

Die DGT hat die Regionen bekannt gegeben, in denen die Drohnen fliegen werden (siehe Grafik).  „Die Drohnen sollen rücksichtsloses Verhalten im Straßenverkehr aufdecken und den Verkehr in unfallträchtigen Straßenabschnitten überwachen“, teilt die Behörde auf ihrem offiziellen Twitter-Account mit.

Verkehrsüberwachung Spanien
Quelle: DGT

Im Laufe des Monats August werden je zwei Drohnen in Galicien, Asturien, Kantabrien, Kastilien und León, Extremadura, Valencia und Aragonien eingesetzt; 15 in der Region Madrid und den angrenzenden Provinzen wie Toledo, Guadalajara, Segovia, Ávila und Cuenca sowie jeweils drei auf den Balearen und den Kanaren. In Andalusien sind die Drohnen verteilt auf zwei in den Provinzen Málaga und Cádiz sowie zwei in den Provinzen Huelva und Sevilla.

„Verstöße können sofort von einem Beamten der Guardia Civil oder später per Post gemeldet werden, wobei ein Bild beigefügt werden muss, das den Verstoß zeigt“, erklärte die DGT bei einer Präsentation. Die häufigsten Verstöße sind die Benutzung eines Mobiltelefons am Steuer, die mit einer Geldstrafe von 200 Euro und dem Verlust von sechs Punkten im Führerschein geahndet werden kann, oder das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes, das mit einer Geldstrafe von bis zu 200 Euro und dem Verlust von drei Punkten geahndet wird. Einen Überblick über die häufigsten Verkehrsverstöße im Sommer gibt es unter diesem Link.

Quelle: DGT, SUR in English.

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