Mit 140 km/h durch Málaga: 18-Jähriger verliert Führerschein nach nur einer Woche und erhält achtmonatiges Fahrverbot

Polizei

Führerscheinentzug wegen Raserei Málaga

Der 18-jährige Fahrer, der am 24. März mit 140 km/h auf der Avenida de Valle-Inclán in Málaga unterwegs war – erlaubt sind dort lediglich 50 km/h – ist nun rechtskräftig verurteilt worden.

Nur eine Woche nach Erhalt seines Führerscheins sprach das Gericht in Málaga den jungen Mann in einem Schnellverfahren wegen eines Verkehrsdelikts schuldig.

Er wurde zu einem achtmonatigen Fahrverbot und einer Geldstrafe in Höhe von 1.200 Euro verurteilt. Da der Angeklagte die Tat einräumte und das Urteil akzeptierte, wurde ihm ein Strafnachlass gewährt.

Das Gericht berücksichtigte die Messtoleranz des Radargeräts von 5 Prozent (7 km/h), stellte jedoch fest, dass der Fahrer weiterhin weit über dem zulässigen Limit lag.

Die Polizei hatte den jungen Mann ermittelt, nachdem das Fahrzeug – ein Seat León – mithilfe eines Radars registriert und über die Halterdaten zurückverfolgt worden war.

Der Fall sorgt für Aufsehen, da es sich um den dritten gravierenden Geschwindigkeitsverstoß in der Region innerhalb weniger Wochen handelt.

Zuvor waren zwei Fahrer in Coín mit 155 km/h auf einer Strecke mit erlaubten 50 km/h und auf der A-7 mit 300 km/h unterwegs – letzterer hatte das Video seiner Fahrt sogar in sozialen Netzwerken verbreitet.

Ab wann überhöhte Geschwindigkeit in Spanien als Straftat geahndet wird, lesen Sie hier.

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