Das weiße Dorf gehört zu den schönsten in der Region

Mijas ist eine der 100 selbständigen Gemeinden der Provinz Málaga und mit knapp 150 qkm auch eine der größten. Das Gebiet liegt etwa 30 Kilometer südwestlich von Málaga an der Costa del Sol und erstreckt sich von der südlich gelegenen Küste (Mijas Costa) bis zur Sierra de Mijas im Norden.

Es teilt sich in drei verschiedene Bereiche auf:

  1. Mijas Pueblo, das historische Zentrum, liegt 428 m über dem Meeresspiegel im Nordosten der Gemeinde am Fuß des 1.150 Meter hohen gleichnamigen Berges und ist ein typisch andalusisches weißes Dorf.
  2. Las Lagunas in Mijas Costa ist der modernere Teil mit überwiegend einheimischer Bevölkerung. Hier findet man in den Randzonen auch einige Gewerbegebiete.
  3. La Cala schließlich umfaßt den 12 km langen Küstenbereich.

Zwei Flüsse durchqueren das Gebiet, „Las Pasadas“ und „El Ojén“, die sich zum Rio Fuengirola vereinigen. Die gesamte Gemeinde Mijas hatte 2018 ca. 83.000 gemeldete Einwohner, aber die tatsächliche Einwohnerzahl liegt wahrscheinlich höher. Dies gilt insbesondere für ausländische Residenten, unter denen Briten das größte Kontingent stellen, gefolgt von Deutschen und Skandinaviern. Insgesamt beträgt der Ausländeranteil über 43%.

Die Region um Mijas bietet ein subtropisches Mittelmeerklima, mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 18 Grad Celsius, einer jährlichen Niederschlagsmenge von 600 l/m² und fast 3000 Sonnenstunden pro Jahr.

Durch seine zentrale Lage zwischen der Küste mit den Touristenorten Torremolinos und Marbella und den Bergen ist Mijas – Pueblo ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge und lockt mit zahlreichen interessanten Sehenswürdigkeiten. Auf viele davon trifft man bei einem Spaziergang durch die engen, kopfsteingepflasterten Straßen.

14 Orte, die es sich in Mijas zu besichtigen lohnt

  1. Die Reste der alten arabischen Mauer.
  2. Die Gärten neben der Mauer.
  3. Die Wallfahrtskirche Ermita-Santuario de la Virgen de la Peña, Schutzpatronin des Dorfes.
  4. Der Aussichtspunkt Mirador de la Peña neben der Wallfahrtskirche.
  5. Die Getreidemühle, eine Neuerrichtung einer alten Mühle dieses Typs.
  6. Die Höhlen des Centro Cuevas de la Antigua Fragua.
  7. Das Viertel Santa Ana, in dem sich die Wallfahrtskirche Ermita de Nuestra Señora de los Remedios befindet.
  8. Die Wallfahrtskirche und die Calle San Sebastián.
  9. Im Museum von Mijas Pueblo (Casa Museo Mijas Pueblo, Plaza de la Liberdad) kann man eine heimatliche Dauerausstellung besuchen, die u.a. zwei nachgebaute Ölmühlen, einen historischen Weinkeller, eine Bäckerei und altertümliche landwirtschaftliche Werkzeuge zeigt.
  10. In demselben Museum ist das nachgebaute Treppenversteck des Vorbürgerkriegs-Bürgermeisters von Mijas, Manuel Cortés, zu sehen. Dieser hatte sich nach dem Spanischen Bürgerkrieg in Mijas versteckt, bis das Regime Francos 1969, dreißig Jahre nach Kriegsende, eine Generalamnestie für alle Kriegsverbrecher (gemeint waren ausschließlich die der Gegenseite) erließ.
  11. Das Zentrum zeitgenössischer Kunst Centro de Arte Contemporáneo, CAC Mijas.
  12. Der Aussichtspunkt Mirador de la Sierra
  13. Die Wallfahrtskirche Ermita del Calvario.
  14. Die Miniaturensammlung des Carromato de Mijas
  15. Eine kleine Kapelle auf der Plaza Virgen de la Peña wurde zum Wallfahrtsort für die Jungfrau des Felsens, der Schutzherrin von Mijas. Ihr Bild befindet sich in einer in den Felsen gehauenen Grotte gleich neben dem Aussichtspunkt „Compás“, von dem aus man einen großartigen Blick über die Küste hat. Der Legende nach war das Bild 500 Jahre lang versteckt und wurde 1586 von einem Maurer entdeckt, dessen zwei Hirtenkinder von einer Taube zu diesem Ort geführt wurden.
  16. Sehr originell ist auch das Miniaturmuseum „Carromato de Max“ (Avda. Del Compás), in dem eine Sammlung von Kuriositäten aus aller Welt zu besichtigen ist, die Juan Elegido Millán, auch Professor Max genannt, zusammengetragen hat.
  17. Die kleine Stierkampfarena. Ein Museo Taurino mit einer privaten Sammlung zum Thema Stierkampf wurde von einem lokalen Torero gegründet. Die Stierkampfarena entstand 1900, und das Besondere an ihr ist ihre ovale Form.

Freizeitaktivitäten in Mijas Pueblo

  1. Mittwoch mittags um 12 Uhr finden wieder kostenlose Flamenco Aufführungen auf der Plaza de la Virgen de la Peña Diese schöne folkloristische Veranstaltung war wegen der Covid 19 Pandemie ausgesetzt worden.
  2. Es gibt ein Netz an Wanderwegen, die am Südhang der Sierra verlaufen. Alle Wanderwege gehen vom Aussichtspunkt Mirador de Mijas Pueblo aus.
  3. Golf spielen auf einem der Golfplätze von Mijas.
  4. Gern lassen sich die Touristen auch von den Burro-Taxis, von Eseln gezogene Wagen, durch den Ort kutschieren.
  5. Vor dem Tourismus Büro steht ein Bronze Esel, mit einer kleinen Leiter zum erklettern und drauf setzen; das ist ein allzeit beliebtes Fotomotiv.

Ein großes Parkhaus bietet reichlich Platz auf vielen Etagen und kostet nur 1 Euro für den ganzen Tag.

Restaurants in Mijas Pueblo

El Mirlo Blanco, Plaza de la Constitución.
Das Restaurant ist seit 1968 geöffnet und zu einer gastronomischen Referenz in dieser Gemeinde und auch außerhalb geworden. Zu seinen Gästen zählten schon der Ex-Präsident der USA, Jimmy Carter, und der Ex-Premierminister Großbritanniens, Tony Blair.

Restaurant „Alarcón“, Calle Lasta 1 Barrio Santana, 29650, Mijas Pueblo, von Chef Curro familiär geführt, Tel: 952 48 52 45

Weinhaus “Museo de Vino“, Calle San Sebastián

Hotel Tipps: (Mijas Pueblo)

Hotel TRH MIJAS, Calle Tamisa, 29650 Mijas
Pension “El Escudo”, Trocha de los Pescadores, 7, 29650 Mijas
Weitere Informationen über die Webseite www.mijas.es und das Tourismusbüro, Plaza Virgen de la Peña, Tel: 952-58 90 34, [email protected]

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