Einbruchsserie Marbella
Die spanische Guardia Civil hat im Rahmen der „Operación Despropósito“ eine kriminelle Organisation zerschlagen, die sich auf Einbrüche in Luxusimmobilien an der Costa del Sol spezialisiert hatte. Fünf Personen wurden festgenommen, gegen elf weitere wird ermittelt.
Die Ermittlungen begannen, nachdem mehrere Einbrüche mit identischer Vorgehensweise gemeldet worden waren.
Die Täter wählten wohlhabende Opfer gezielt aus, verfolgten sie bis zu deren Wohnsitzen und drangen anschließend in die Häuser ein, um Schmuck, Bargeld und Wertgegenstände zu stehlen. Um ihre Identität zu verschleiern, nutzten sie Latexmasken und Perücken.
Bei Durchsuchungen mehrerer Immobilien der Gruppe in Marbella und Mijas stellten die Ermittler drei Schusswaffen, zahlreiche Patronen, zwei gestohlene Luxusfahrzeuge, sieben gefälschte Kennzeichen sowie hochwertige Uhren und 39.465 Euro in bar sicher.
Der Gesamtwert der sichergestellten Güter überstieg 80.000 Euro.
Nach Angaben der Guardia Civil wurden die rechtmäßigen Eigentümer bereits benachrichtigt und erhielten einen Großteil der Gegenstände zurück.
Die Ermittlungen unter Leitung des Guardia-Civil-Kommandos in Mijas dauern an, um mögliche weitere Tatorte in der Provinz Málaga zu identifizieren.
Quellen: Guardia Civil, Diario SUR, Málaga HOY





















































