
Arbeitsmarkt in Andalusien
Andalusien hat das Jahr 2025 mit 29.900 Arbeitslosen weniger und mehr als 3,62 Millionen Erwerbstätigen abgeschlossen – so viele wie nie zuvor.
Nach aktuellen Daten der spanischen Arbeitskräfteerhebung EPA wurden in der autonomen Gemeinschaft innerhalb eines Jahres 138.400 neue Arbeitsplätze geschaffen.
Die Arbeitslosenquote sank auf 14,66 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit 18 Jahren.
Im Vergleich zum vierten Quartal 2024 ging die Zahl der Arbeitslosen in Andalusien um 28.100 Personen beziehungsweise 4,32 Prozent zurück. Insgesamt waren zum Jahresende 622.800 Menschen ohne Job – der niedrigste Wert seit dem zweiten Quartal 2008, abgesehen vom zweiten Quartal 2025.
Damit liegt die Zahl der Arbeitslosen bereits im siebten Quartal in Folge unter der Marke von 700.000.
Spanienweit sank die Arbeitslosigkeit im selben Zeitraum um 136.100 Personen (minus 5,21 Prozent). Andalusien belegte damit Rang drei unter den zwölf Regionen mit rückläufiger Arbeitslosigkeit.
Deutlicher Rückgang in Industrie und Baugewerbe
Im Quartalsvergleich verringerte sich die Arbeitslosigkeit besonders deutlich in der Industrie (minus 27,23 Prozent), im Baugewerbe (minus 15,99 Prozent), bei Arbeitssuchenden ohne vorherige Beschäftigung (minus 13,25 Prozent) sowie in der Landwirtschaft (minus 7,45 Prozent).
Zuwächse verzeichnete hingegen der Dienstleistungssektor mit einem Plus von 11,95 Prozent.
Im Jahresvergleich sank die Arbeitslosigkeit ebenfalls in der Industrie, im Baugewerbe und bei Berufseinsteigern, während sie in der Landwirtschaft und im Dienstleistungssektor anstieg.
Nach Geschlechtern betrachtet ging die Zahl der Arbeitslosen im letzten Quartal bei Männern um 2,17 Prozent und bei Frauen um sechs Prozent zurück. Im Jahresvergleich fiel der Rückgang bei Männern mit 9,16 Prozent deutlich stärker aus als bei Frauen (minus 0,49 Prozent).
Regional sank die Arbeitslosigkeit im Quartalsvergleich in sieben der acht andalusischen Provinzen, allen voran in Granada, Jaén und Sevilla.
Lediglich in Huelva wurde ein kräftiger Anstieg verzeichnet. Im Jahresvergleich ging die Zahl der Arbeitslosen in sechs Provinzen zurück, während sie in Sevilla und Almería zulegte.



















































