Luxustraum geplatzt: Alma Cruceros stellt Betrieb nur sechs Wochen nach dem Start ein

Boutique-Kreuzfahrt Spanien

Der Kreuzfahrtanbieter aus Málaga, Alma Cruceros, hat nur anderthalb Monate nach seiner Jungfernfahrt das endgültige Aus seiner Aktivitäten verkündet.

Als Grund nennt das Unternehmen die „einseitige und unbegründete Kündigung“ des Chartervertrags durch die Eigentümer des Kreuzfahrtschiffs. Dies habe alle Bemühungen zur Rettung des Projekts zunichte gemacht.

Bereits zuvor musste das Unternehmen seinen Betrieb vorübergehend einstellen, da die zugesicherten Qualitäts- und Servicestandards nicht eingehalten werden konnten. Ursache dafür sei laut Alma Cruceros ein Totalausfall des Hotel- und Catering-Dienstleisters gewesen.

Laut der Wirtschaftszeitung Cinco Días wurde das Schiff beschlagnahmt, da offene Zahlungen an die Abfertigungsfirma Lantimar Group ausstanden – eine Schuld, die laut Medienberichten der Schiffseigner tragen soll.

Seit dem 20. Mai lag das Schiff im Hafen von Málaga still und wurde inzwischen nach Gibraltar überführt, wo es versteigert werden soll.

Alma Cruceros hat für betroffene Kunden und Lieferanten die E-Mail-Adresse [email protected] als alleinigen Kontaktweg eingerichtet.

Man arbeite mit Versicherungen und rechtlicher Beratung daran, allen Ansprüchen geordnet nachzukommen.

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