Langes Wochenende in Spanien: Am 6. und am 8. Dezember ist Feiertag

Große Einkaufszentren bleiben am 6. Dezember geöffnet, haben jedoch am 8. Dezember eingeschränkte Zeiten.

Einkaufen in Málaga

Feiertage in Spanien im Dezember

Spanien startet mit einem Doppel-Feiertag in die Adventszeit. Der 6. und der 8. Dezember sind landesweite Festtage und sorgen für ein langes „Brückenwochenende“.

Viele nutzen die  Puente de la Constitución für Kurzreisen, Weihnachtseinkäufe oder zum Dekorieren ihrer Wohnungen – während in Innenstädten und Einkaufszentren die Weihnachtsbeleuchtung angeht.

In Málaga, Marbella oder Torremolinos herrscht in diesen Tagen Hochbetrieb: Laut der spanischen Tageszeitung Diario Sur rechnet der Einzelhandel mit einem Umsatzplus von rund 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Schon Anfang Dezember öffneten die Weihnachtsmärkte an der Costa del Sol, und viele Hotels melden für die Brückentage eine Auslastung von über 80 Prozent.

Der spanische Einzelhandelsverband ANGED weist darauf hin, dass große Ketten wie El Corte Inglés, Carrefour oder Alcampo am Samstag, den 6. Dezember, geöffnet bleiben, am Montag, 8. Dezember, jedoch teils eingeschränkte Öffnungszeiten haben.

Die spanische Supermarkt-Kette Mercadona schließt am Montag landesweit. Alle individuellen Öffnungszeiten erfrägt man am besten über die jeweilige Webseite des Einkaufszentrums oder Supermarktes.

Zwei Feiertage, zwei Ursprünge

Am 6. Dezember feiert Spanien den Día de la Constitución. Er erinnert an das Referendum von 1978, in dem die Spanier der neuen demokratischen Verfassung nach dem Ende der Franco-Diktatur zustimmten.

Mit einer Beteiligung von knapp 68 Prozent und 88 Prozent Ja-Stimmen markierte die Abstimmung den Beginn des modernen demokratischen Spaniens.

In Madrid finden jedes Jahr offizielle Zeremonien im Kongress der Abgeordneten statt, an denen König Felipe VI. und die Regierung teilnehmen.

Der 8. Dezember ist hingegen kirchlicher Natur: Der Día de la Inmaculada Concepción würdigt die Unbefleckte Empfängnis der Jungfrau Maria. Die Verehrung dieses Festes reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück und hat ihren Ursprung in einer legendären Schlacht im niederländischen Empel im Jahr 1585.

Spanische Truppen sollen dort durch ein als Wunder gedeutetes Ereignis gerettet worden sein, nachdem sie ein Marienbild in den Fluten fanden. Seither gilt die Jungfrau der Unbefleckten Empfängnis als Schutzpatronin der spanischen Armee und vieler Städte.

Zahlreiche Gemeinden in Andalusien feiern in diesen Tagen ihre Patronatsfeste mit Prozessionen und Märkten.

Start in die Weihnachtszeit an der Costa del Sol

Weihnachtsshow Málaga
Die Calle Larios in Málaga leuchtet wieder. Foto: fj

Für viele Andalusier ist der Dezemberbeginn der eigentliche Auftakt der Weihnachtszeit. In Málaga wurden die berühmten Lichter in der Calle Larios bereits Ende November eingeschaltet – ein Ereignis, das jedes Jahr Zehntausende Besucher anzieht.

In den Küstenorten beginnen nun auch die ersten Weihnachtsmärkte, etwa in Mijas, Estepona, Marbella und Torrox. In der Kathedrale von Málaga kann man die Weihnachtskrippe besichtigen.

Quellen: El País Andalucía, Europa Press Andalucía, Diario Sur, La Opinión de Málaga

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