Nao Santa María zu Besuch in Málaga
Die historische Nao Santa María ist erstmals im Hafen von Málaga zu sehen. Das originalgetreue Nachbau-Schiff von Christoph Kolumbus’ berühmtem Flaggschiff hat am 9. Januar an der Muelle Uno angelegt und bleibt bis zum 25. Januar für Besucher geöffnet.
Das Segelschiff, das nach einer großen Europa-Tour nun erstmals an der Costa del Sol Station macht, kann täglich von 10 bis 18.30 Uhr besichtigt werden.
Tickets sind über die offizielle Webseite erhältlich und kosten acht Euro für Erwachsene, vier Euro für Kinder; Familienkarten sind für 20 Euro erhältlich.
Die Nao Santa María gilt als Symbol einer der größten Entdeckungsreisen der Menschheitsgeschichte – der Fahrt über den Atlantik, die 1492 zur Begegnung zweier Welten führte und den Lauf der Geschichte veränderte.
Die heutige Nachbildung wurde mit Unterstützung der Provinzverwaltung Huelva und der Cajasol-Stiftung von der Stiftung Nao Victoria in Punta Umbría (Huelva) gebaut.
14 Monate Bauzeit

Der Bau dauerte 14 Monate, von Januar 2017 bis März 2018, und fand in der Werft Varaderos Palmás statt. Rund hundert Fachleute arbeiteten an dem Projekt, darunter Schiffsbauer, Takler, Segelmacher sowie Historiker und Ingenieure, die die Pläne und Maße des Originals rekonstruierten.
Am 16. März 2018 lief die Nao Santa María vom Stapel. Das 200 Tonnen schwere Schiff misst 28,3 Meter in der Länge, 7,96 Meter in der Breite und 3,49 Meter im Tiefgang.
Wie das Original verfügt es über drei Masten – Groß-, Kreuz- und Fockmast – sowie einen Bugspriet. Der Hauptmast ragt fast 25 Meter über die Wasserlinie hinaus. Fünf Segel mit einer Gesamtfläche von 303 Quadratmetern sowie rund drei Kilometer Tauwerk komplettieren das historische Segelschiff.
Seit ihrem Stapellauf hat die Nao Santa María bereits zahlreiche Häfen auf der ganzen Welt angelaufen – von Europa über Amerika bis nach Asien.
Sie nahm an maritimen Festivals und historischen Ausstellungen in Ländern wie Frankreich, Italien, den USA und Mexiko teil und diente dabei als schwimmendes Museum der Entdeckungsgeschichte.
Quellen: Málaga HOY, Puerto de Málaga, Fundación Nao Victoria.


















































