Straßenausbau in der Provinz Málaga 2026
Die Provinzverwaltung von Málaga hat für 2026 Investitionen in Höhe von 18,3 Millionen Euro angekündigt, um 25 Straßen ihres Zuständigkeitsbereichs zu modernisieren. Das entspricht rund einem Fünftel des gesamten Provinznetzes. Die Mittel sollen voraussichtlich noch steigen, sobald Haushaltsüberschüsse aus 2025 übertragen werden.
Geplant sind Asphaltierungen, strukturelle Sanierungen und Sicherheitsmaßnahmen auf insgesamt 46,4 Kilometern, die Gemeinden wie Moclinejo, Almáchar, El Borge, Alcaucín, Benamargosa, Árchez, Archidona, Villanueva de Algaidas, Alhaurín el Grande, Coín, Almogía, Valle de Abdalajís, Cañete la Real, Jubrique, Benalauría und Acinipo bei Ronda miteinander verbinden.
Besonders umfangreiche Arbeiten sind an der MA-7401 zwischen Ronda und Benaoján vorgesehen, wo 3,1 Millionen Euro in Stabilisierungsmaßnahmen durch Mikropfahlgründungen investiert werden, um Hangrutschungen vorzubeugen.
Weitere 1,2 Millionen Euro fließen in die MA-3107 von Benamargosa nach Riogordo, während fast 600.000 Euro für die MA-3113 bei Triana (Vélez-Málaga) eingeplant sind, um dort Entwässerungsprobleme zu beseitigen.
Zudem stellt die Provinzverwaltung zwei Millionen Euro für die Instandhaltung und Pflege des gesamten 860 Kilometer langen Netzes mit 118 Straßen bereit.
Weitere 1,6 Millionen Euro sind für gezielte Sicherheitsmaßnahmen wie neue Schutzplanken sowie vertikale und horizontale Beschilderungen vorgesehen.
Bilanz des Jahres 2025
Im Vorjahr hatte die Provinzverwaltung 17,6 Millionen Euro in den Ausbau von 58 Straßen auf insgesamt 90 Kilometern investiert. Davon entfielen 7,8 Millionen Euro auf Oberflächenarbeiten an 25 Straßen, einschließlich der Asphaltierung von 70 Kilometern sowie der Behebung von Fahrbahnschäden und Grabenreparaturen.
Nach Sturmschäden investierte die Provinz zudem 3,3 Millionen Euro in Reparaturen, um den Verkehr auf 25 betroffenen Straßen wiederherzustellen.
Der Präsident der Provinzverwaltung, Francisco Salado, sagte bei der Präsentation der Zahlen: „In den letzten Jahren haben wir unsere Entschlossenheit gezeigt, die Provinz strukturell zu stärken und die Mobilität im Landesinneren zu verbessern. Gute Straßen sind entscheidend für die Lebensqualität und für neue wirtschaftliche Initiativen – und damit für den Kampf gegen die Landflucht.“
Quellen: Dipiutación de Málaga, Diario SUR





















































