Sturm an der Costa del Sol
Am heutigen Mittwoch, den 28. Januar, zeigt sich das Wetter an der Costa del Sol erneut von seiner ungemütlichen Seite.
Bereits am gestrigen Dienstag führte das Unwetter in der gesamten Provinz Málaga zu zahlreichen Zwischenfällen. Nach Angaben des Notrufsystems 112 Andalusien wurden rund 60 Einsätze registriert, überwiegend wegen starker Winde. Gemeldet wurden unter anderem umgestürzte Bäume, herabgefallene Äste und lose Kabel.
Betroffen waren unter anderem Mijas, Fuengirola, Pizarra, Rincón de la Victoria, Alhaurín de la Torre, Málaga-Stadt, Marbella, Ronda und Benalmádena.
Zusätzlich kam es in mehreren Gemeinden zu Behinderungen durch umgestürzte Gegenstände auf Fahrbahnen sowie zu Wasseransammlungen, etwa in Benahavís und auf der Autobahn AP-7 bei Benalmádena.
Mehrere Flüge, die am Flughafen Málaga landen sollten, waren wegen der heftigen Winde umgeleitet worden.
In Torremolinos starb eine junge Frau, nachdem sie von einer umstürzenden Palme getroffen wurde. Trotz sofortiger Hilfe konnten die alarmierten Rettungskräfte ihr Leben nicht mehr retten.
Alarmstufe Orange für Mittwoch
Heute verschärft sich die Lage nun weiter. Der spanische Wetterdienst Aemet hat für die Küstengemeinden der Provinz Málaga die Warnstufe auf Orange angehoben und warnt vor einer Kombination aus starkem Wind, heftigem Regen und gefährlichem Seegang.
Besonders an der Küste werden schwierige Bedingungen erwartet. Prognosen zufolge können die Wellen eine Höhe von bis zu vier Metern erreichen.

Auch der Wind bleibt ein prägender Faktor, wenngleich die vorhergesagten Spitzenwerte mit bis zu 70 Kilometern pro Stunde etwas unter den Extremwerten der Vortage liegen.
Dennoch rufen die Behörden zur Vorsicht auf, insbesondere in Hafenbereichen, an Stränden und auf exponierten Küstenabschnitten.
Parallel dazu gilt weiterhin eine Regenwarnung der Stufe Orange. Innerhalb von zwölf Stunden können örtlich bis zu 40 Liter Niederschlag pro Quadratmeter fallen.
Vor allem in tiefer gelegenen Zonen und in der Nähe von Flussläufen besteht damit ein erhöhtes Risiko für Überflutungen. Autofahrer werden gebeten, ihre Fahrweise den Wetterbedingungen anzupassen und unnötige Fahrten möglichst zu vermeiden.
Nach aktuellen Vorhersagen soll sich die Wetterlage in der Provinz Málaga ab Donnerstag schrittweise beruhigen.
Quellen: Diario SUR, Málaga HOY, Junta de Andalucía, Aemet























































