AVE-Strecke Málaga–Madrid: Wiedereröffnung könnte sich über den 2. Februar 2026 hinaus verzögern

AVE von Málaga nach Sevilla
Renfe-Bahnhof in Málaga.

Die Wiederaufnahme des Hochgeschwindigkeitsverkehrs zwischen Madrid und Andalusien könnte sich über den kommenden Montag, den 2. Februar, hinaus verzögern. Darauf hat Spaniens Verkehrsminister Óscar Puente hingewiesen.

In einem Interview mit dem spanischen Fernsehsender La 1 erklärte Puente, dass bislang noch nicht alle erforderlichen Genehmigungen der zuständigen Justizbehörden vorlägen.

Diese seien notwendig, um die Rekonstruktionsarbeiten auf dem betroffenen Gleisabschnitt vollständig durchführen zu können. Der fehlende richterliche Beschluss verzögere derzeit die Arbeiten.

Gleichzeitig werden nach Angaben des Verkehrsministeriums bereits vorbereitende Maßnahmen umgesetzt. Dazu zählen unter anderem Arbeiten an der Oberleitung sowie die Bereitstellung von Material, um die Gleise nach Erteilung der Genehmigung möglichst schnell wiederherstellen zu können.

Die Rückkehr zum Normalbetrieb nach dem Eisenbahnunfall von Adamuz, dem schwersten Vorfall in der Geschichte der spanischen Hochgeschwindigkeitsstrecken, erfolgt schrittweise.

Ursprünglich war vorgesehen, dass die Strecke zwischen Madrid und Andalusien ab dem 2. Februar wieder vollständig freigegeben wird.

Quellen: Diario SUR, Málaga HOY

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