Unwetter in Andalusien
Die Auswirkungen des aktuellen Sturmtiefs Kristin haben in Andalusien innerhalb weniger Tage nahezu 3.000 Einsätze ausgelöst.
Insgesamt registrierte der Notruf 112 seit Beginn der Wetterlage am Dienstag, den 27. Januar, 2.966 Vorfälle, die überwiegend auf starke Windböen zurückzuführen sind. Das teilte der andalusische Notfalldienst EMA 112 mit, der der andalusischen Landesregierung untersteht.
Am stärksten betroffen ist die Provinz Cádiz mit 691 gemeldeten Einsätzen. Es folgen Sevilla mit 588 Vorfällen, Jaén (399), Granada (321), Málaga (309), Almería (250), Córdoba (248) und Huelva (160).
Der Großteil der Einsätze stand im Zusammenhang mit Sturmschäden. Gemeldet wurden umgestürzte Bäume und herabfallende Äste, lose Gegenstände an Fassaden, beschädigte Strom- und Telefonleitungen sowie umgestoßene Werbetafeln und Teile der Straßenmöblierung.
Hinzu kamen Verkehrsbehinderungen durch überflutete Straßen, über die Ufer getretene Bäche, Erdrutsche sowie Wassereinbrüche in Wohnungen und Garagen.
Nach Angaben der spanischen Verkehrsbehörde DGT sind derzeit noch 35 Straßen in Andalusien gesperrt, davon 32 wegen Überflutungen und drei wegen Schnee und Eis.
Allein in der Provinz Cádiz sind 21 Straßen nicht passierbar. Weitere Sperrungen betreffen Córdoba, Jaén, Granada, Málaga und Sevilla.
In den Hochlagen der Sierra Nevada sowie an der Grenze zwischen Granada und Almería herrscht auf mehreren Straßen wegen Eis und Schnee die höchste Warnstufe.
Für Donnerstag, den 29. Januar, gelten weiterhin zahlreiche Wetterwarnungen in Andalusien. Während Huelva ohne Warnstufe bleibt, besteht in Teilen der Provinzen Granada und Almería eine Warnung der Stufe Orange wegen starker Winde und Küstenphänomene.
In den übrigen Landesteilen gelten gelbe Warnstufen wegen Regen, Wind oder hohem Wellengang.























































