Von diesen Orten in der Provinz Málaga kann man Afrika sehen

Ein klarer Tag und ein geeigneter Standort sind alles, was man braucht, um das Gebirge in Marokko von Málaga aus zu sehen.

Afrika von der Costa del Sol aus sehen
Von Benalmáden aus sieht man an klaren Tagen bis nach Marokko hinüber

Afrika von der Costa del Sol aus sehen

Wer an die Costa de la Luz fährt, der hat kurz vor Tarifa einen wunderbaren Blick auf den afrikanischen Kontinent. Nur wenige Kilometer Luftlinie entfernt, liegt Marokko auf der anderen Seite der Meerenge, der Blick vom Mirador del Estrecho aus ist hervorragend.

Doch auch von der Costa del Sol aus sind an manchen Tagen die Gipfel Nordmarokkos sichtbar – die Erdkrümmung, die Brechung des Lichts und die Entfernung zu den hohen afrikanischen Bergen sind drei der Faktoren, die es zusammen mit guten Wetterbedingungen ermöglichen, die Silhouette des Nachbarkontinents zu sehen.

Afrika von der Costa del Sol aus sehen
Blick auf den afrikanischen Kontinent von Benalmádena aus. Foto: UMA/R. Fernández.

Die Berge, die von der Provinz Málaga aus am meisten ins Auge fallen, sind zum Teil um die 2.000 Meter hoch und befinden sich in der Umgebung des marokkanischen Nationalparks Talassemtane. Wenn der Tag klar ist, kann man von einem hohen Punkt an der Costa del Sol aus am Horizont die Berge Jebel Tisirene, Koudia Enchaf, Jebel Chmes, Jebel Tasaot und Jebel Kelti identifizieren.

Wir haben einen Überblick über die besten Aussichtspunkte zusammengestellt.

Torre de Maro, Nerja

Afrika von der Costa del Sol aus sehen
Torre de Maro.

Ebenso wie vom Torre de Maro aus sind viele ehemalige Wachtürme in der Axarquía gute Aussichtspunkte, von denen aus man an klaren Tagen Afrika und die Bucht von Málaga sehen kann.

Aussichtspunkt La Unidad, Montes de Málaga

In den Montes de Málaga gibt es viele Stellen, von denen aus man Afrika sehen kann, darunter auch von der Landstraße A-7000. Die einzige Voraussetzung: Klare Tage und gute Wetterbedingungen. Aber selbst wenn man Afrika nicht sieht – die wunderbare Natur und Landschaft der Montes de Málaga sind immer einen Besuch wert.

Aussichtspunkt auf die Cañada del Lobo, Torremolinos

Der Aussichtspunkt Cañada del Lobo ist einer der wenigen Orte in Torremolinos, von dem aus man ohne Nebel oder Dunst die afrikanischen Berge sehen kann.  Von hier aus hat man einen beeindruckenden Blick auf die Küstenlinie und die Bucht von Málaga. Der Ort ist nicht allzu bekannt, ist aber gut ausgeschildert und zieht aber immer mehr Wanderer und Spaziergänger anzieht. Von Torremolinos aus nimmt man Straße nach Las Canteras hinauf, um den Aussichtspunkt zu erreichen.

Buddhistische Stupa, Monte Calamorra, Benalmádena

Die Stupa in Benalmádena bietet von den alten buddhistischen Klöstern im Himalaya inspirierte Gemälde, die die Geschichte von Shakyamuni Buddha erzählen. Sie ist aber auch ein wunderbarer Aussichtspunkt auf die Küste Afrikas. In unmittelbarer Nähe der Stupa befindet sich auch der sehenswerte Schmetterlingspark.

Ein weiterer guter Ort, um die Landschaft der Gegend zu bewundern, ist der Monte Calamorro, der viel höher liegt als der Stupa und mit der Seilbahn erreichbar ist.

Aussichtspunkt La Concha, Marbella

Auch von Marbella aus kann man den afrikanischen Kontinent sehen. Bis auf eine Höhe von 1.200 Metern geht der Weg nach La Concha. Es handelt sich um den höchsten Gipfel der Sierra Blanca in Marbella, von dem aus man sowohl Estepona als auch Gibraltar sehen kann, und wenn der Himmel es zulässt, kann man sogar die afrikanische Küste sehen.

Nur eine kurze Strecke von der Stadt Marbella entfernt bietet auch der Aussichtspunkt Altos de Marbella einen sehr guten Blick auf die Küste. Um Afrika von hier aus zu sehen, muss der Tag sehr klar sein.

Aussichtspunkt Los Reales, Estepona

Afrika von der Costa del Sol aus sehen

Von diesem 1.450 Meter hohen Punkt der Provinz aus kann man an klaren Tagen Afrika und Gibraltar problemlos sehen. Außerdem hat man einen guten Blick auf das Mittelmeer und Estepona.

Um zum Aussichtspunkt Los Reales zu gelangen, nimmt man die Straße, die Estepona mit der Serranía de Ronda verbindet. In Los Reales leben Bergziegen und Raubvögel wie Steinadler, Wanderfalke und Uhu. Außerdem  wachsen mehr als 50 einzigartige Pflanzenarten, und im nördlichen Teil gibt es einen großen Tannenwald.

Quellen: Málaga HOY, Diputación, UMA. Blog Raul Fernandez.

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