Deutscher Rentner Torremolinos
Ein tragisches Ereignis hat am Dienstag die Gemeinde Torremolinos erschüttert: Ein älterer deutscher Bewohner hat sich das Leben genommen, als er kurz vor seiner Zwangsräumung stand.
Der Mann, über 80 Jahre alt, erlitt eine schwere Schussverletzung am Kopf und wurde umgehend in das Hospital Regional in Málaga gebracht. Trotz aller Bemühungen der Ärzte verstarb er wenige Stunden später, wie spanische Lokalzeitungen berichten.
Der Vorfall ereignete sich in einer Wohnung im ersten Stock der Calle Murillo Bracho, unweit des Kulturzentrums Pablo Ruiz Picasso.
Dort hatte der Mann rund vierzig Jahre lang gelebt. Nach Angaben der Nachbarn war er seit dem Tod seiner Ehefrau vor einigen Monaten zunehmend zurückgezogen und hatte Schwierigkeiten, seine Hypothek zu bedienen.
Am Dienstagmittag, gegen 12 Uhr, erschienen Vertreter des Gerichts sowie Beamte der örtlichen Polizei, um die Räumung durchzuführen. In diesem Moment zog der Rentner eine Waffe und schoss sich selbst in den Kopf.
Der Verstorbene war früher als Polizist in Deutschland tätig gewesen und hinterlässt drei Kinder. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Vorfalls dauern an.
Quellen: Diario SUR, Málaga HOY























































