Rund 1.500 Menschen von Außenwelt abgeschnitten: Río Guadiaro tritt bei Casares über die Ufer

Hochwasser Guadiaro

Nach dem Übertreten des Río Guadiaro sind rund 1.500 Einwohner des Ortsteils El Secadero (Gemeinde Casares) seit der Nacht auf Donnerstag von der Außenwelt abgeschnitten.

Ursache ist die Sperrung der Straße A-2102, die El Secadero mit der A-7 und der AP-7 verbindet.

Der Fluss trat bereits am Mittwoch gegen 15 Uhr über die Ufer und verschärfte die Lage nicht nur in El Secadero, sondern auch im benachbarten San Martín del Tesorillo.

Dort sind rund 2.700 Menschen betroffen. Beide Orte liegen nur etwa zwei Kilometer voneinander entfernt, jedoch in unterschiedlichen Provinzen und auf gegenüberliegenden Seiten des Guadiaro.

Nach Angaben von Bürgermeister Juan Luis Villalón kam es bislang weder zu Strom- noch zu Telefonausfällen. Dennoch sorgt die Situation zunehmend für Besorgnis

Nach Einschätzung des Bürgermeisters erschweren der hohe Pegelstand des Flusses und die derzeitige Hochwasserlage durch die Gezeiten den Abfluss des Wassers.

Der Westwind wirke zwar leicht entlastend, eine spürbare Entspannung werde jedoch erst mit dem erwarteten Fallen der Tide in den kommenden Stunden gerechnet.

Quellen: Cadena SER, Canal Málaga TV, Diario SUR

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