Die umfassende Restaurierung der Kathedrale von Málaga, eines der Wahrzeichen der Stadt, hat ihre Halbzeit erreicht.
Nach rund 20 Monaten Bauzeit sind die Arbeiten an der Dachstruktur des Hauptschiffs und des Kreuzgangs abgeschlossen, während die Sanierung der Apsis, der Balustrade und der mittleren Dachbereiche in vollem Gange ist. Die Fertigstellung der gesamten Restaurierung ist nun für Ende 2027 vorgesehen.
Die andalusischen Regierungsmitglieder Carolina España, Ministerin für Wirtschaft, Finanzen und EU-Fonds, und Patricia del Pozo, Ministerin für Kultur und Sport, besichtigten gemeinsam mit Bischof José Antonio Satué den aktuellen Stand der Arbeiten.
Das Dachprojekt der Kathedrale wurde im April 2024 begonnen. Ziel ist es, die langjährigen Feuchtigkeits- und Filtrationsprobleme des Bauwerks zu beseitigen, die sowohl das Äußere als auch das Innere des geschützten Baudenkmals gefährdeten.
Die Gesamtkosten der Bauarbeiten belaufen sich nach aktuellem Stand auf rund 23 Millionen Euro.
Die Kathedrale von Málaga – offiziell Santa Iglesia Catedral Basílica de la Encarnación – wurde zwischen 1528 und 1782 errichtet und blieb unvollendet: Der südliche Turm und Teile der Fassade fehlen bis heute, was dem Bauwerk seinen unverwechselbaren Charakter verleiht. Im Volksmund wird sie daher auch oft „La Marquita“ (die Einarmige) genannt.
Die Kirche vereint gotische, Renaissance- und barocke Elemente, dominiert von der klassischen Harmonie der Renaissance. Besonders bemerkenswert sind der Hochaltar von Diego de Vergara aus dem Jahr 1541 sowie das geschnitzte Chorgestühl von Pedro de Mena mit 42 Figuren.
Das Denkmal wurde 1931 zum „Historisch-Künstlerischen Monument“ erklärt und ist heute als Bien de Interés Cultural im andalusischen Kulturerberegister verzeichnet.


















































