Surfen an der Costa del Sol

Auch die Sonneküste bietet sehr gute Bedingungen zum Surfen - für Windsurfer, Kitesurfer, Wellenreiter und zum Bodyboarding

Surfen an der Costa del Sol
An der Costa del Sol kann man auch Wellenreiten.

Andalusien bietet perfekte Bedingungen zum Surfen

Surfen ist ein Sport, der in den letzten Jahren immer beliebter geworden ist. Andalusien bietet dafür perfekte Bedingungen, vor allem natürlich an der Atlantikküste. Doch obwohl es bei vielen noch nicht durchgedrungen ist, gibt es auch an der Costa del Sol wunderbare Strände, die sich zum Surfen eignen.

Vor allen Dingen Windsurfen oder das immer populärere Paddle-Surfing ist weit verbreitet, doch auch Wellenreiter und Kite-Surfer kommen auf ihr Kosten. Zudem ist das neuartige Wing Foil keine Seltenheit mehr. Und dank des angenehmen Klimas, lässt sich das Surfen an der Costa del Sol eigentlich das ganze Jahr über genießen.

Surfen in Málaga

In der Provinzhauptstadt Málaga selbst ist der Strand El Dedo im Stadtviertel El Palo bei Surfern beliebt. Dieser befindet sich fast schon am Ortsausgang neben dem Segelclub El Candado und er bietet viele Dienstleistungen ganz in der Nähe: Parkplätze, Duschen, Restaurants und auch die ein oder andere Surfschule.

Hier wehen sowohl Ost- als auch Westwinde. Bis auf kleine Steine am Ufer ist der Untergrund komplett sandig und das Wasser klar und nicht sehr tief. Wellenreiter werden aber nur bei bestimmten Wetterbedingungen auf ihre Kosten kommen, während man Windsurfer, Paddle-Surfer sowie die neuartigen Wing Foils regelmäßig zu Gesicht bekommt.

In Torremolinos ist der Strand Los Alamos, der sich zwischen dem Strand Playamar und der Gemeinde Málaga liegt, sehr beliebt bei Surfern. Er gilt auch dank seines vielfältigen Freizeitangebots als einer der lebendigsten Strände der Costa del Sol. Mit angenehmem, goldbraunem Sand und moderaten Wellen ist er perfekt für Anfänger und sowohl zum Surfen als auch zum Kitesurfen geeignet.

Trotz der geringen Windstärken im Vergleich zum Atlantik sollte man die Strömungen vor Málaga nicht unterschätzen. Und ausklingen kann man einen ereignisreichen Tag in den Wellen am besten in einer der zahlreichen Strandbars.

Surfen an der Costa del Sol
Windsurfen kann man eigentlich an der gesamten Costa del Sol.

Ein paar Kilometer weiter Richtung Westen bietet die Stadt Benalmádena neben seinem berühmten Hafen am Strand von Bil-Bil einen gut frequentierten Spot für Surfer an der Costa del Sol. Vor allem wenn der Levante-Wind weht, formen sich hier gute Wellen.

Surfspot Fuengirola

Die Küstenstadt Fuengirola bietet für Surfer-Fans wahrscheinlich das vielfältigste Angebot zum Surfen an der Costa del Sol, weil am Strand Santa Amalia eigentlich das ganze Jahr über Wellenreiten möglich ist. Die oft zahlreichen Boards, die dort im Wasser auf die nächste Welle warten sieht, sind ein Indiz dafür, dass hier gute Bedingungen herrschen.

An der Strandpromenade findet man außerdem viele Surfshops und auch Surfschulen, in denen man die notwendige Ausrüstung zum Surfen kaufen oder ausleihen kann. In den Geschäften erhält man auf Nachfrage auch wertvolle Tipps rund um das Surfen an der Costa del Sol.

Wieder ein paar Kilometer weiter Richtung Marbella ist der Strand Artola in Cabopino bei Surfern aller Art sehr beliebt. Der feine Sandboden bietet eine gute Grundlage für große Wellen, auch wenn diese eher im Frühling oder Herbst zu erwarten sind – wie eigentlich an der gesamten Costa del Sol. Der Strand befindet sich im Naturschutzgebiet der Dünen vor Artola.

Ganz im Westen der Costa del Sol ist in Estepona der Strand Atalaya für Aktivtourismus und Wassersport aller Art bekannt. Unweit der so genannten neuen Goldenen Meile befinden sich einige Surfschulen, die sich vor allem auf Paddle- und Windsurfen spezialisiert haben. Aber auch das Wellenreiten und Bodyboarden ist bei den richtigen Bedingungen hier ein Riesenspaß, weil hier vielleicht einige der besten Wellen des Mittelmeers zu finden sind.

Surfen an der Costa del Sol
Sobald der Wind bläst, kommen Kite-Surfer auf ihre Kosten.

Surfen in der Axarquía

Im Osten der Provinz Málaga, in der Axarquía, ist der Strand des kleinen Küstenortes Benajarafe hervorzuheben. Zum Surfen ist es dort ideal, wenn der sogenannte Levante-Wind bläst. Normalerweise bilden sich die besten Wellen am Ende des schmucken Städtchens, das zudem durch einen sehr einfachen Zugang zum Strand heraussticht.

Nerja, die Perle der Axarquía, ist hingegen eher ein Spot für Paddle-Surfer und Kajak-Fahrer. Besonders Richtung Naturschutzgebiet Maro bieten sich einzigartige, felsige Küstenlandschaften. Sogar ein Wasserfall, der im Meer mündet, ist dort mit dem Brett zu erreichen. Am besten wendet man sich bei Fragen an die Surfschulen und -Shops am berühmten Playa Burriana.

Tarifa ist das Surfmekka

Auch wenn das Surfen an der Costa del Sol immer beliebter wird und sich zahlreiche Optionen bieten, ist und bleibt Tarifa das absolute Paradies für Surfer in Andalusien. Der beliebte Küstenort, der genau an der Spitze Europas am Eingang der Straße von Gibraltar liegt, hat an seiner Atlantikküste vor allen Dingen eines zu bietet: Wind.

Daher sieht man eigentlich immer mehr Menschen auf Brettern im Wasser als am Strand. Kitesurfen und Windsurfen sind in Tarifa die Königsdisziplinen. Wellenreiter versuchen sich hingegen eher ein paar Kilometer weiter Richtung Cádiz.
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