Das Meeresaquarium von Almuñécar an der Costa Tropical in der Provinz Granada hat nach vierjähriger Schließung wieder geöffnet.
Die beliebte Touristenattraktion an der Plaza Kuwait zeigt auf mehr als 3.000 Quadratmetern Meereslebewesen des Mittelmeers und soll künftig stärker als Lern- und Forschungsort dienen.
Das 2008 eröffnete Aquarium war in den Jahren nach der Eröffnung mehrfach geschlossen worden, bis es im November 2021 wegen gravierender Schäden endgültig schließen musste.
Undichte Stellen, geplatzte Tanks und defekte Systeme hatten den Betrieb unmöglich gemacht. Während der Stillstandszeit wurden die über 300 Tiere – darunter Fische, Rochen, Seesterne und Seegurken – weiterhin täglich versorgt.
2023 beschloss das Rathaus die vollständige Sanierung. Dabei wurden Böden angehoben, Becken ersetzt, Filteranlagen erneuert und korrosionsanfällige Materialien entfernt. Insgesamt flossen über 250.000 Euro in das Projekt, finanziert durch städtische Mittel und eine Versicherungszahlung nach einem früheren Beckenbruch.
Bürgermeister Juan José Ruiz Joya betonte bei der Wiedereröffnung die Bedeutung des Aquariums für den Tourismus und die Umweltbildung: „Vielleicht verlässt ein Kind heute dieses Aquarium mit dem Wunsch, Meeresbiologe zu werden und unseren Ozean zu schützen. Das ist der eigentliche Wert dieses Ortes.“
Außerdem plant die Stadt, das Aquarium als Bildungszentrum für Schulen, Universitäten und Forschungsprojekte zu etablieren – unter anderem mit Programmen zur Korallenvermehrung und Auswilderung heimischer Arten.
Das Aquarium ist von Mittwoch bis Sonntag, außer an Feiertagen, von 10.30 bis 13.30 Uhr sowie von 14.30 bis 19.30 Uhr geöffnet.
Der Eintritt kostet 12 Euro für Erwachsene und 9 Euro für Kinder zwischen vier und zwölf Jahren. Für Schulgruppen und Einwohner gelten Sonderpreise.
Quellen: Ayuntamiento de Almuñécar, Ideal de Granada























































