Atlantische Stürme Südspanien
Auf Jana, Konrad und Laurence folgt Martinho: Der Süden Spaniens bleibt unter Einfluss eines kräftigen Tiefdrucksystems, das ununterbrochen für wechselhaftes Wetter sorgt.
Nach einer kurzen trockenen Phase am Mittwoch und bis Donnerstagnachmittag kehrt der Regen nach Málaga zurück.
Ab der zweiten Tageshälfte des 20. März wird das atlantische Sturmtief Martinho erwartet. Laut Jesús Riesco, dem Leiter des spanischen Wetterdienstes Aemet in Málaga, wird es jedoch schwächer sein als sein Vorgänger.
Die ersten Schauer sollen am Donnerstagnachmittag einsetzen und bis Freitag anhalten.
Regnerisches Wochenende erwartet
Am Wochenende werden die Niederschläge in Intervallen weitergehen – sowohl am Samstag als auch am Sonntag, laut Aemet allerdings mit abnehmender Intensität.
Besonders der Westen der Provinz Málaga, einschließlich Ronda, könnte größere Regenmengen verzeichnen, ohne dass jedoch eine gefährliche Wetterlage erwartet wird.
Die Schauer werden sich von Westen nach Osten über die gesamte Provinz ausbreiten, wobei der westliche Teil stärker betroffen sein wird als der östliche. “Die genaue Intensität muss Tag für Tag beobachtet werden, aber sie wird nicht so stark ausfallen wie bei Laurence”, so Riesco.
Martinho, bereits über dem Atlantik sichtbar, ist das 13. benannte Tiefdruckgebiet dieser Saison und das vierte (Nach Jana, Konrad und Laurence) innerhalb von zwölf Tagen. Neben den Regenfällen werden starke Windböen erwartet, ebenso wie ein Temperaturrückgang und eine sinkende Schneefallgrenze.
Aemet hat für Donnerstag Warnstufen der Kategorie Gelb (geringes Risiko) in vier andalusischen Provinzen aktiviert: Almería und Granada im Osten sowie Huelva und Sevilla im Westen. Málaga bleibt vorerst von Wetterwarnungen verschont.
Quellen: Aemet, Málaga HOY, Diario SUR