Update: Brand im Naturschutzgebiet Maro ist unter Kontrolle

Das Feuer brach in einem landwirtschaftlichen Gebiet aus, in dem es viele Gewächshäuser gibt. Die N-340 ist bei Kilometer 297 bei Nerja gesperrt.

Update Montag, 8 Uhr:

Feuer bei Maro ist unter Kontrolle

Das Feuer, das am Sonntagmorgen im Naturgebiet der Steilküste von Maro-Cerro Gordo bei Nerja ausgebrochen ist, konnte unter Kontrolle gebracht werden. Dies gab das Brandbekämpungsteam Infoca am Montagmorgen um 6.30 Uhr auf seinem Twitter-Account bekannt. Insgesamt 21 Waldbrandschützer, ein Umweltbeauftragter und zwei Löschfahrzeuge sind derzeit mit den „Nacharbeiten und Aufräumarbeiten“ beschäftigt, heißt es bei Infoca. Nach Angaben der spanischen Tageszeitung Diario SUR hat ein Einwohner von Nerja am Sonntag gegenüber den Behörden gestanden, dass er auf seinem Grundstück pflanzliche Abfälle verbrannt habe, die der Auslöser für den Brand gewesen sein könnten. Der 70-Jährige sagte, es tue ihm „sehr leid“, was er getan habe, und dass er „zu keinem Zeitpunkt“ gedacht habe, dass das Feuer trotz des starken Windes außer Kontrolle geraten könnte.

Komplizierte Brandlöschung

In der Region um Maro bei Nerja brennt es zum zweiten Mal in diesem Jahr. Das Feuer brach am heutigen Sonntag morgen um 11 Uhr in einem landwirtschaftlichen Gebiet aus, in dem es viele Gewächshäuser gibt. Nach Angaben des andalusischen Brandbekämpfungsteams Infoca gestalten sich die Löscharbeiten wegen des unebenen Geländes kompliziert. Das Feuer hat auf die angrenzenden Gewächshäuser übergegriffen, eine große Rauchwolke erzeugt und eine Reihe von Obstplantagen in Mitleidenschaft gezogen, darunter vor allem Avocado- und Apfelplantagen. Dutzende von Landbesitzern haben ihre Ernten verloren.

Loescharbeiten Maro
Die Löscharbeiten dauern an. Foto: Infoca.

Als Haupthypothese für die Entstehung des Brandes wird von einem unkontrollierten Abbrennen von pflanzlichen Abfällen ausgegangen. Nach Angaben von lokalen Medien haben die meisten Bewohner in Maro ihre Häuser verlassen, da sie von den riesigen Flammen und dem Rauch alarmiert wurden. Die Flammen waren demnach kaum 200 Meter von den Häusern entfernt.

Feuerwehrleute der Provinzfeuerwehr von Nerja und der regionalen Feuerwache von Vélez-Málaga, der Guardia Civil und des Zivilschutzes sowie von Infoca sind an der Brandlöschung beteiligt. Im Einsatz sind unter anderem zwei Super-Puma-Hubschrauber.

Die N-340 war am Sonntagnachmittag nach Angaben des Notdienstes 112 bei Kilometer 297 in Nerja für den Verkehr gesperrt. Um Mitternacht war das Feuer immer noch aktiv und unkontrolliert und hatte sich bereits mehr als drei Kilometer vom Brandherd entfernt. In dem Gebiet waren 75 Waldbrandbekämpfer und fünf schwere Infoca-Löschfahrzeuge im Einsatz, um das Vordringen der Flammen in das Naturschutzgebiet Maro-Cerro aufzuhalten.

Quellen: Infoca, Diario SUR. El Español.

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