Eine Delegation aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Polen, Ungarn und Bulgarien hat in den vergangenen Tagen Málaga besucht, um sich vor Ort über das Projekt der Stadt als mögliche Gastgeberin der neuen Europäischen Zollbehörde (EUCA) zu informieren.
Diese EU-Institution soll noch in diesem Jahr mit rund 250 Mitarbeitern ihre Arbeit aufnehmen und den zentralen elektronischen Datenknoten „Customs Data Hub“ für alle Zollverfahren in der Europäischen Union entwickeln und betreiben.
Nach Angaben des Rathauses besichtigten die Vertreter drei mögliche Standorte: ein Bürogebäude im Stadtteil Martiricos neben den dort bereits errichteten Zwillingstürmen, ein Neubauprojekt am Paseo Marítimo Antonio Machado, sowie ein weiteres Grundstück in der Calle Pacífico.
Die Bewerbung Málagas, die vom spanischen Staat eingereicht und von der Junta de Andalucía sowie der Stadtverwaltung unterstützt wird, wurde am 27. November in Brüssel vorgestellt.
In dem Auswahlverfahren konkurriert Málaga mit Städten wie Lüttich (Belgien), Lille (Frankreich), Zagreb (Kroatien), Rom (Italien), Den Haag (Niederlande), Warschau (Polen), Porto (Portugal) und Bukarest (Rumänien).
Über den endgültigen Sitz entscheidet der Europäische Rat gemeinsam mit dem Europäischen Parlament in einem transparenten Auswahlprozess.
Bewertet werden dabei unter anderem die Qualität der vorgeschlagenen Büroräume, die digitale Infrastruktur, die Verkehrsanbindung, das Hotelangebot sowie das wirtschaftliche und akademische Umfeld der Bewerberstadt.


















































