Arbeitnehmer in Spanien werden schlechter bezahlt als in vielen anderen Ländern

Die Gehälter in Spanien liegen fast 450 Euro pro Monat unter dem europäischen Durchschnitt

Gehälter in Spanien

Gehälter in Spanien

Die Gehälter in Spanien sind fast 450 Euro pro Monat niedriger als der europäische Durchschnitt, so die Zahlen des jüngsten Adecco Annual Salary Monitor für das Jahr 2021. Das durchschnittliche Bruttomonatsgehalt eines Arbeitnehmers in der Europäischen Union beträgt demnach 2.194 Euro, während es in Spanien mit 1.751 Euro um 20,2 Prozent niedriger ist.

Spanien liegt weit hinter Ländern wie Luxemburg (mit einem durchschnittlichen Bruttolohn von 3.503 Euro pro Monat), Dänemark (3.458 Euro) oder Deutschland (3.003 Euro) und befindet sich auf Platz 15 der 27 Länder der Europäischen Union. Weniger als in Spanien verdient man pro Monat in Portugal (1.106 Euro), Zypern (1.309 Euro), Malta (1.329 Euro), und Slowenien (1.417 Euro).

Der Gehaltsunterschied zwischen Spanien und Deutschland beträgt 1.252 Euro im Monat (über 15.000 Euro im Jahr), was bedeutet, dass ein Arbeitnehmer in Spanien 20,5 Monate arbeiten müsste, um ein ähnliches Einkommen wie den durchschnittlichen Jahreslohn in Deutschland zu erzielen.

Zwischen dem europäischen Land mit dem höchsten Gehalt (Luxemburg, 3.503 Euro pro Monat) und dem mit dem niedrigsten (Bulgarien, 562 Euro pro Monat) klafft eine Lücke von 2.940 Euro. Mit anderen Worten: Ein Arbeitnehmer in Bulgarien müsste mehr als sechs Monate arbeiten, um den gleichen Betrag zu verdienen, den sein Kollege in Luxemburg in einem Monat erhält.

Quellen: Diario SUR, Málaga HOY, Adecco.

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