Regenfälle in Málaga
Zum ersten Mal im laufenden hydrologischen Jahr hat es in der Provinz Málaga ausgiebig geregnet.
Die kräftigen Niederschläge in der Nacht zum Dienstag haben die erste nennenswerte Zunahme der Stauseefüllstände gebracht. Am meisten profitiert derzeit der Stausee La Viñuela in der Axarquía.
Die Regenfälle waren gut verteilt: Im Oberlauf des Guadalhorce sammelte sich viel Wasser, das direkt in die Stauseen fließt. Auch die regulierten Flüsse rund um La Concepción zwischen Marbella und Istán sowie der Río Grande, dessen Wasser bei Cártama teilweise für Málaga-Stadt genutzt wird, trugen deutlich zur Verbesserung bei.
Sogar in den Rückhaltebecken El Limonero und Casasola wurden nennenswerte Mengen gemessen – sie dienen zwar vor allem dem Hochwasserschutz, stellen aber eine wertvolle Reserve dar.
Zwischen Montagabend und Dienstagmittag stiegen die Wasservorräte in den Stauseen in der Provinz Málaga insgesamt um zwei Kubikhektometer – genug Wasser, um 30.000 Menschen ein Jahr lang zu versorgen. Mit den erwarteten weiteren Zuflüssen könnten sich diese Werte in den kommenden Tagen noch verdreifachen.
Die Gesamtreserven erreichten zur Wochenmitte rund 280 Kubikhektometer – zweieinhalb mehr als in der Vorwoche und gut 108 mehr als vor einem Jahr.
Quellen: Málaga HOY, Diario SUR




















































