Starkregen in Andalusien
Andalusien beginnt nach den intensiven Regenfällen der vergangenen Tage schrittweise zur Normalität zurückzukehren.
Zwar gilt in der Region weiterhin die operative Notfallstufe 2, doch mit einer vorübergehenden Wetterberuhigung konnte vielerorts der Präsenzunterricht in den Schulen wieder aufgenommen werden.
Knapp die Hälfte der rund 11.000 Evakuierten kehrte in ihre Häuser zurück. Insbesondere Bewohner aus der Provinz Cádiz mit Schwerpunkt in Grazalema müssen noch eine Weile warten.
Das teilte der andalusische Innenminister Antonio Sanz nach einer Sitzung des Notfallgremiums mit. Nach Angaben von Sanz wurden inzwischen andalusienweit über 11.000 Notfälle registriert, davon 1.104 in der Provinz Málaga.
Laut der spanischen Verkehrsbehörde DGT wurden in Andalusien insgesamt 186 Straßen durch Überschwemmungen, Erdrutsche, Schäden an der Fahrbahn oder Geröllabgänge beeinträchtigt.
16 dieser Straßen liegen in der Provinz Málaga. Besonders betroffen sind ländliche Gebiete sowie Verkehrsachsen im Hinterland.
In Orten wie Córdoba, Dúdar in der Provinz Granada sowie Ubrique, Arcos de la Frontera und El Puerto de Santa María in Cádiz kehren evakuierte Anwohner in ihre Wohnungen zurück.
Dennoch habe sich der Risikofaktor bislang nicht wesentlich verringert, betonte Innenminister Sanz. Zwar hätten sich die Wetterprognosen zuletzt leicht verbessert, dennoch müsse man wachsam bleiben. Die Situation habe sich stabilisiert, sei jedoch keinesfalls beendet.
Auch der andalusische Ministerpräsident Juan Manuel Moreno rief die Bewohner über die sozialen Medien zu umsichtigem Verhalten auf, bis die Normalität komplett wieder hergestellt sei.
Así continúan algunas de las zonas afectadas por las inundaciones en #Andalucía.
Campos anegados, muchos daños y miles de andaluces aún fuera de sus casas. Por favor, prudencia hasta que recuperemos la normalidad.
No será fácil, pero nos volveremos a levantar.
Lo conseguiremos. pic.twitter.com/ULEe1Nyu12— Juanma Moreno (@JuanMa_Moreno) February 9, 2026
Die Behörden halten weiterhin an einer verstärkten Überwachung in den vom Hochwasser betroffenen Zonen fest.
Quellen: RTVE, Junta de Andalucía, Diario SUR




















































