Unwetter in Málaga
Das Sturmtief Kristin hat am Mittwoch, den 28. Januar, die Provinz Málaga erfasst und in vielen Orten für erhebliche Beeinträchtigungen gesorgt.
Nach Angaben der Behörden gab es bislang keine Verletzten, allerdings kam es zu Dutzenden Zwischenfällen.
Hauptursachen waren umgestürzte Bäume und beschädigte Infrastruktur infolge starker Windböen sowie Hochwasser in der Serranía de Ronda, an der westlichen Costa del Sol und in der Axarquía.
Der spanische Infrastrukturbetreiber Adif musste den Zugverkehr auf der Strecke Bobadilla–Algeciras zwischen Jimena und Castellar unterbrechen, nachdem mehrere Baumstämme auf die Gleise gestürzt waren.
Auch die Bahnverbindung zwischen Antequera und Córdoba war im Bereich Puente Genil wegen der widrigen Wetterbedingungen zeitweise gesperrt.
Aus der Serranía de Ronda wurden zudem Stromausfälle und Störungen im Mobilfunknetz gemeldet. Techniker sind im Einsatz, um die Versorgung wiederherzustellen. Laut dem spanischen Wetterdienst Aemet erreichten die Windböen in Ronda am Morgen Spitzenwerte von bis zu 86 Kilometern pro Stunde.
Im Osten der Provinz traf das Sturmtief besonders die Axarquía. In Torrox riss der Wind Werbeschilder, Zäune, Laternen und Bäume um. In Algarrobo Costa sowie in Rincón de la Victoria setzte starker Wellengang große Teile der Strände unter Wasser.
In der Stadt Málaga selbst blieb die Lage bis zum Mittag vergleichsweise ruhig. Vorsorglich wurden jedoch rund 20 Parks und Grünanlagen gesperrt.
Der andalusische Regionalminister für Präsidiales, Antonio Sanz, ordnete die Aussetzung aller sportlichen und schulischen Aktivitäten im Freien an.
Der spanische Wetterdienst Aemet hält bis 15 Uhr mehrere Unwetterwarnungen der Stufe Orange in der Provinz Málaga aufrecht.
Quellen: Málaga HOY, Diario SUR, Junta de Andalucía























































