Andalusien wirbt mit „El Trato Andaluz“ für respektvollen Tourismus

Die Kampagne versteht sich als "Vertrag zwischen Andalusiern und Reisenden", der Verantwortung, Empathie und gegenseitigen Respekt fördern soll.

Gastfreundschaft in Andalusien – El Trato Andaluz

Die andalusische Landesregierung hat mit „El Trato Andaluz“ eine neue Kampagne gestartet, die das Zusammenleben zwischen Einwohnern und Besuchern auf eine bewusst respektvolle Grundlage stellen soll.

Tourismusminister Arturo Bernal präsentierte die Initiative am Dienstag, den 9. Dezember,  in Málaga im Beisein von mehr als hundert Vertretern aus Verwaltung und Tourismusbranche.

Ziel sei es, „ein Reiseziel zu sein, das die Welt empfängt, ohne seine Seele zu verlieren“, so Bernal.

Die Kampagne versteht sich als „Vertrag zwischen Andalusiern und Reisenden“, der Verantwortung, Empathie und gegenseitigen Respekt fördern soll.

Sie will zeigen, dass Andalusien nicht nur mit Besucherzahlen, sondern auch mit Haltung und nachhaltiger Entwicklung führen will. Bernal betonte, die Gemeinschaft wolle ein Beispiel geben, „wie ein Gebiet die Welt empfangen kann, ohne seine Essenz zu verlieren“.

„El Trato Andaluz“ ist Teil einer breiteren Strategie für einen verantwortungsvollen und modernen Tourismus.

Der symbolische Vertrag umfasst acht Punkte, die das andalusische Lebensgefühl beschreiben und gleichzeitig Pflichten für Gäste formulieren: Respekt gegenüber den Menschen und ihrer Ruhe, Schutz der Umwelt und des Wassers, Wertschätzung lokaler Kultur, Gastronomie und Geschäfte sowie zivilisiertes Verhalten im öffentlichen Raum.

Gastfreundschaft in Andalusien
Andalusiens Tourismusminister Arturo Bernal bei der Vorstellung der neuen Kampagne. Foto: Junta de Andalucía

Mit der Seele unterschreiben

Der Reisende soll „mit der Seele unterschreiben, was Andalusien von Herzen anbietet“, so der Leitsatz der Aktion.

Das Video, gedreht mit echten Bürgern in Alltagssituationen und untermalt von einem Song der Musikerin Mala Rodríguez aus Jerez de la Frontera, zeigt, dass Gastgeber und Besucher gleichermaßen Verantwortung tragen.

Die Kampagne wird nicht nur über klassische Medien verbreitet, sondern auch in Hotels, Restaurants, Geschäften und Verkehrsmitteln sichtbar sein – überall dort, wo Touristen mit der Region in Kontakt kommen.

Quellen: Junta de Andalucía, Diario SUR Málaga, Opinion de Málaga.

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