Der Jahreswechsel in Andalusien und an der Costa del Sol steht unter dem Einfluss eines neuen Atlantiktiefs: Sturm Francis wird ganz Spanien in den ersten Tagen des Jahres 2026 mit kräftigem Regen, Sturmböen, hoher See und sogar Schnee in höheren Lagen treffen.
Die spanische Wetterbehörde Aemet rechnet ab Freitag, den 2. Januar, mit verbreiteten Schauern, teils ergiebigem Regen und spürbarer Abkühlung.
Laut dem Aemet-Vertreter in Andalusien, Juan de Dios del Pino, bleibt das Wetter am heutigen 31.Dezember und am 1. Januar 2026 überwiegend ruhig. „Bis Jahresende erwarten wir leicht bewölkte bis klare Verhältnisse ohne Regen. Am Donnerstag sind im Westen Andalusiens – vor allem in Huelva, Cádiz und Sevilla – vereinzelt Schauer möglich“, sagte del Pino.
Ab Freitag, den 2. Januar, soll sich das Wetter deutlich ändern. Mit dem Eintreffen von Sturm Francis zieht von Westen her dichte Bewölkung auf, gefolgt von Regenfällen in weiten Teilen Andalusiens. „Am Wochenende wird die gesamte Region betroffen sein“, so del Pino weiter.
Das Wetterportal Meteored rechnet damit, dass sich der Sturm am 3. und 4. Januar über dem Golf von Cádiz verstärkt und anschließend Richtung Mittelmeer zieht.
Auch das Portal Eltiempo.es bestätigt, dass die ersten Fronten von Westen her über Galicien, Extremadura und Westandalusien hereinziehen und sich im weiteren Verlauf auf ganz Spanien ausbreiten werden.
Am Montag, dem Tag der Heiligen Drei Könige, könnten sich laut Prognose im Westen Andalusiens bereits Auflockerungen zeigen, während es im Osten noch regnen kann.
Francis ist bereits der sechste Sturm der Saison 2025/2026. Sein atlantischer Ursprung und das mögliche Zusammentreffen mit kalter Luft aus dem Norden könnten die Wetterlage zusätzlich verschärfen.
Quellen: Aemet, Málaga HOY, Diario SUR






















































