Gneisenau-Ausstellung in Málaga
Der Palmeral de las Sorpresas im Hafen von Málaga ist bis zum 27. Februar Schauplatz einer Freiluftausstellung, die im Rahmen der Gedenkveranstaltungen zum 125. Jahrestag des Schiffsunglücks der deutschen Korvette Gneisenau organisiert wird.
Eingeweiht wurde die Ausstellung vom deutschen Konsul in Málaga, Franko Stritt Grohe, der zunächst an das Zugunglück in Adamuz erinnerte, bei dem vergangene Woche 43 Menschen gestorben waren.
„Hier sieht man ebenso wie bei dem Untergang der Gneisenau, wie fragil das Leben ist und wie schnell alles zu Ende sein kann“, so der Konsul.
Er freute sich, mit den Informationstafeln „ein Ereignis im Detail kennenzulernen, das die Beziehungen zwischen der Stadt Málaga und Deutschland während des gesamten 20. Jahrhunderts geprägt hat“.
Fernando Frühbeck, Präsident des deutsch-andalusischen Wirtschaftsverbandes DWA, betont seinerseits „die Bedeutung, die Reaktion der Bevölkerung von Málaga sowie der deutschen Gemeinschaft in Málaga durch diese Ausstellung sichtbar zu machen“.

Informationstafeln erklären Ereignisse rund um das Unglück
Die Ausstellung besteht aus zwölf Tafeln in spanischer Sprache, auf denen sowohl die technischen Merkmale des Schiffes als auch die Ereignisse rund um das Unglück und die Reaktion der Bevölkerung von Málaga erläutert werden.
Zudem werden bisher unveröffentlichte Bilder und Dokumente zur Rettungsaktion und deren Resonanz in der internationalen Presse gezeigt, ebenso zur Flutkatastrophe von 1907 und zur Einweihung der Deutschen Brücke (Puente de los Alemanes).
Darüber hinaus spiegeln die Tafeln verschiedene künstlerische Ausdrucksformen, die mit dem Ereignis in Verbindung stehen, wider.

Nach Abschluss der Ausstellung werden die Tafeln an Bildungseinrichtungen der Provinz weitergegeben, wo sie den Schülern gezeigt werden.
Die Ausstellung wurde vom Deutschen Konsulat in Málaga und dem Deutschen Wirtschaftsforum Andalusien (DWA) organisiert, mit institutioneller Unterstützung des Rathauses von Málaga und der Hafenbehörde von Málaga sowie mit der Förderung durch Allianz Seguros, Fundación Unicaja und die Stiftung der Deutschen Schule Málaga.
Darüber hinaus beteiligen sich zahlreiche lokale und deutsche Unternehmen und Einrichtungen mit Sitz in Andalusien, darunter AlboránPlus, Bühler and Partners, Englischer Friedhof Málaga, Andalusischer Maritimer Cluster, Deutsche Schule Málaga, Fernando Frühbeck Abogados, Fundación Málaga CF, Kanzlei am Platz aus Fuengirola, der FC Málaga, Málaga Port, Prima Rent a Car, Phytobiotics, Rindus, Real Club Mediterráneo de Málaga, Hermandad del Sepulcro, Sidetour und Zegrí.























































