Die andalusische Regionalregierung hat am Freitag den Start ihres Aktionsplans zur Bekämpfung der diesjährigen Grippewelle bekannt gegeben.
Gesundheitsminister Antonio Sanz erklärte, der Plan sei am 1. Dezember in Kraft getreten und sehe bis zum 8. Januar 2026 unter anderem die Empfehlung zum Maskentragen in Gesundheitszentren sowie in Pflege- und Altenheimen vor.
Sanz betonte, Ziel sei es, besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen besser zu schützen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums seien die Grippefälle in den vergangenen zwei Wochen deutlich gestiegen und lägen nun bei 21,6 Prozent.
Andalusien befinde sich damit zwar noch unterhalb der epidemischen Schwelle, die Entwicklung werde aber aufmerksam beobachtet.
Die diesjährige Grippewelle beginne zwischen vier und sieben Wochen früher als in den Vorjahren, so Sanz. Verantwortlich dafür sei der H3N2-Virusstamm, der in den vergangenen Saisons nicht dominierte und deshalb zu einer geringeren Immunität in der Bevölkerung geführt habe.
Zur Vorbereitung auf den Anstieg der Infektionen habe die Landesregierung bereits verschiedene Maßnahmen eingeleitet.
Dazu gehörten eine verbesserte virologische Überwachung, Informationskampagnen für die Bevölkerung sowie die Ausweitung von Indikatoren zur Messung des Drucks auf das Gesundheitssystem durch akute Atemwegserkrankungen.
Zudem werde die Impfquote in Risikogruppen erhöht – in Zusammenarbeit mit Ärzten, Berufsverbänden, Patientenorganisationen und Seniorenverbänden.
Der Plan umfasst darüber hinaus Aufklärungskampagnen, die die Bevölkerung dazu aufrufen, Masken zu nutzen, regelmäßig die Hände zu waschen, auf gute Hygiene und Belüftung zu achten und bei Krankheit den Kontakt zu anderen – insbesondere zu gefährdeten Personen – zu vermeiden.
Quellen: Junta de Andalucia, La Sexta, Diario SUR





















































